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Vor uns liegt ein Jahr mit Divergenzen – bei Wachstum, Inflation, Notenbankpolitik und Anlagechancen.
Die Weltwirtschaft dürfte weiter expandieren. Viele Notenbanken, darunter die Fed in den USA, dürften die Zinsen weiter senken, während die Inflation auf das Zielniveau sinkt.
In den USA wird die zweite Trump-Regierung die Arbeit aufnehmen. Zinssenkungen, Deregulierung und Infrastrukturausgaben dürften das US-Wachstum antreiben. Zölle werden für Inflation sorgen. Die Fed dürfte daher die Zinsen nicht unter 4% senken.
Ausserhalb der USA bedeuten die Zölle vor allem ein schwächeres Wachstum. Die Wirtschaft in der Eurozone könnte darum unter Druck bleiben. Kann die US-Politik Veränderungen beschleunigen? Aktuell sehen wir wenig Aussicht auf eine Verbesserung bei den Investitionen und der Produktivität. Auch eine neue deutsche Regierung wird die Fiskalpolitik kaum lockern, und Frankreich ist mit politischer Instabilität konfrontiert.
Zinssenkungen, Deregulierung und Infrastrukturausgaben dürften das US-Wachstum antreiben
In China müssen die Behörden den Immobilienmarkt stabilisieren und die negativen Folgen der US-Politik mildern. Weitere Massnahmen sind wahrscheinlich. Auch für die Schwellenländer bedeuten die US-Zölle und ein starker Dollar Herausforderungen. Aber die Fundamentaldaten haben sich in vielen Volkswirtschaften verbessert. Dies hält die Belastung in Grenzen.
An Risiken für den Ausblick fehlt es nicht. Da sind die volatile US-Politik und ihre Auswirkung auf die Zinsen und die Verschuldung. In China könnten die Stimulus-Massnahmen erneut enttäuschen. Auch die Geopolitik bleibt ein grosses Risiko
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In einer multipolaren Welt müssen Anlegerinnen und Anleger mit Umsicht Risiken verwalten und Chancen ergreifen. Die neue US-Politik sorgt für zusätzliche Marktvolatilität.
Wir beginnen das Jahr 2025 mit einem höheren Risikoengagement in unseren Portfolios. Wir erwarten erneut ein konstruktives Jahr für Aktien, wenn auch vielleicht nicht so ausgeprägt wie 2024.
Wir erwarten erneut ein konstruktives Jahr für Aktien, wenn auch vielleicht nicht so ausgeprägt wie 2024
Die „America First“-Politik kommt US-Anlagen zugute. Trotz hohen Bewertungen sollten US-Aktien von Deregulierung, niedrigeren Steuern, sinkenden Zinsen und solidem Wachstum profitieren. Wir bleiben hier übergewichtet.
Unsere Allokation in Anleihen ist auf strategischen Niveaus. Wir bevorzugen Unternehmensanleihen, wo die Anleger von hohen Renditen profitieren können. Die Ausfallrisiken scheinen begrenzt.
Der US-Dollar dürfte von der neuen Trump-Regierung besonders profitieren. Die Nachfrage nach US-Anlagen und höhere Zinsen als in anderen Industrieländern sollten dem Dollar weiterhin Auftrieb geben. Später im Jahr könnten sich die Märkte auf die Folgen der Zölle konzentrieren. Dann dürften Zufluchtswährungen wie der Schweizer Franken und der japanische Yen mehr unterstützt werden.
Wir erwarten, dass der Goldpreis 2025 trotz Dollar-Stärke hoch bleibt. Die Nachfrage von Notenbanken und Zuflüsse in sichere Häfen sollten sich positiv auswirken.
Alternative Anlagen spielen in Multi-Asset-Portfolios eine wichtigere Rolle. Hedge Funds, Immobilien und Private Assets können das Spektrum an potenziellen Anlagerenditen erweitern.
Aufgrund der US-Politik und der multipolaren Welt sind solide, transparente Anlagen in Portfolios gefragt. Wir bleiben wachsam, steuern die Portfolios aktiv und werden die Anlagechancen nutzen, die sich nächstes Jahr bieten.
Wichtige Hinweise.
Die vorliegende Marketingmitteilung wurde von der Bank Lombard Odier & Co AG (nachstehend “Lombard Odier”) herausgegeben. Sie ist weder für die Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung in Rechtsordnungen bestimmt, in denen eine solche Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung rechtswidrig ist, noch richtet sie sich an Personen oder Rechtsstrukturen, an die eine entsprechende.
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