Wenn Sie unsere Website besuchen, können Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden. Dies geschieht vor allem in Form von Cookies. Wir nutzen notwendige Cookies für die korrekte Funktion der Website. Daneben verwenden wir Analyse-Cookies und Marketing-Cookies zur Messung der Besucherzahlen und zur Personalisierung unserer Inhalte. Wir nutzen Google für Analyse- und Marketing-Cookies, um die Leistung der Website zu messen und relevante Werbung anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie auch in der Google-Richtlinie Verantwortungsvoller Umgang mit Geschäftsdaten.
In den Cookie-Einstellungen können Sie festlegen, welche Cookies verwendet werden: Sie können bestimmte Kategorien zulassen oder ablehnen, alle zulassen oder alle ablehnen. Ausführliche Informationen zu allen verwendeten Cookies dieser drei Kategorien finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.
Bitte beachten Sie, dass die Blockierung bestimmter Cookies Ihr Nutzererlebnis und die angebotenen Dienste beeinträchtigen kann.
Notwendige Cookies
Die notwendigen Cookies tragen zur korrekten Funktion der Website bei. Sie aktivieren wesentliche Funktionen wie die Navigation und den Zugriff auf geschützte Bereiche. Sie können in unseren Systemen nicht deaktiviert werden.
Analyse-Cookies
Analyse-Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucherinnen und Besucher mit unserer Website interagieren, indem sie Informationen zum Surfverhalten erfassen und übermitteln. Sie ermöglichen es uns, besonders häufig oder selten aufgerufene Seiten zu identifizieren und die allgemeine Performance der Website zu verbessern.
Marketing-Cookies
Wir verwenden Marketing-Cookies, um relevante Werbung anzuzeigen und die Performance der Kampagnen zu messen. Wenn Sie diese Cookies nicht aktivieren, sehen Sie weiterhin Werbung. Sie ist aber weniger auf Ihre Interessen ausgerichtet.
Wählen Sie aus, zu welchem Zweck wir Ihre Daten mithilfe von Google-Produkten erfassen und nutzen dürfen.
Nutzerspeicherung: zur technischen Umsetzung der Werbefunktionen.
Nutzerdaten für Werbung: zur Optimierung unserer Werbekampagnen.
Personalisierte Werbung: zur Ausrichtung unserer Werbung auf Ihre Interessen.
Nach den US-Zwischenwahlen bewerten die Märkte das Tempo des KI-Wachstums neu. Die langfristigen Anlageargumente für KI bleiben jedoch intakt
Wir betrachten die jüngste Schwäche bei KI-bezogenen Aktien als Abbau konzentrierter Positionen und nicht als Anzeichen für eine nachlassende Nachfrage oder ein schwächeres Gewinn- und Investitionswachstum
Die begrenzten Bewegungen an den Anleihenmärkten sind ein beruhigendes Zeichen. Sinkende Renditen deuten auf eine Lockerung der Finanzierungsbedingungen und ein anhaltend positives Wirtschaftswachstum hin
Wir betrachten die Korrektur als Kaufgelegenheit und nehmen eine Neugewichtung der Portfolios vor. Wir erwarten, dass sich die Marktführerschaft bei Aktien ausweitet und dadurch in verschiedenen Sektoren und Regionen Chancen entstehen. Unser Ausblick für Aktien bleibt konstruktiv.
Nach dem Erdrutschsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen bewerten die Aktienmärkte das Tempo des künftigen KI-Wachstums neu. Anlegerinnen und Anleger fragen sich, ob sich der KI-Investitionszyklus einem Höhepunkt nähert und welche Folgen dies für die künftigen Ausgaben haben könnte. Wir sind der Ansicht, dass die langfristigen Argumente für KI intakt bleiben.
Am 5. November hat der S&P 500 4,36% tiefer geschlossen. Es war der stärkste Rückgang seit den Zollankündigungen am „Liberation Day“ im April 2025. Der technologielastige NASDAQ-Index verlor 5,52%. Die Volatilität setzte sich am 6. November an den Märkten Japans und Südkoreas fort.
Es ist nicht das erste Mal in den letzten Wochen, dass die Rally bei KI-bezogenen Aktien kritisch hinterfragt wird. Dieses Mal wirkten die US-Zwischenwahlen als Katalysator. Die Anleger befürchten, dass neue, von den Demokraten angestossene Gesetze auf nationaler oder bundesstaatlicher Ebene Technologieunternehmen dazu zwingen, die Infrastrukturausgaben zu senken und den Bau von Rechenzentren einzuschränken. Dies hat an den Aktienmärkten Zweifel an der Nachhaltigkeit der breiteren Rally ausgelöst.
Newsletter abonnieren
Wir sind jedoch der Meinung, dass der Ausverkauf auf dem Abbau konzentrierter Positionen im KI-Bereich beruht und nicht auf einer grundlegenden Veränderung der langfristigen Aussichten für KI. Die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz bleibt robust. Davon zeugen die steigenden Preise für Rechenleistung und das kräftige, angebotsseitig begrenzte Umsatzwachstum im Cloud-Geschäft.
Wir sind der Meinung, dass der Ausverkauf auf dem Abbau konzentrierter Positionen im KI-Bereich beruht und nicht auf einer grundlegenden Veränderung der langfristigen Aussichten für KI
Die Marktbewegungen lassen zudem ausser Acht, dass sich viele Projekte für Rechenzentren in den USA bereits in der Planung oder Umsetzung befinden. Selbst die pessimistischsten Szenarien stellen die Höhe der für 2027 weiterhin vorgesehenen Investitionsausgaben nicht infrage. Auch landesweite gesetzliche Beschränkungen für KI-Rechenzentren halten wir für unwahrscheinlich, da der Präsident weiterhin über ein Vetorecht verfügt. Dieses kann der Kongress nicht überstimmen, da die Demokraten keine „Supermehrheit“ (zwei Drittel der Sitze) haben.
Entscheidend ist, dass die Nachfrage nach KI unserer Ansicht nach Bestand hat. Die Nutzung durch Unternehmen nimmt weiter zu, Cloud-Anbieter halten an ihren langfristigen KI-Investitionen fest, und die Gewinne bleiben robust.
Die Nachfrage nach KI hat unserer Ansicht nach Bestand
Aus technischer Sicht übertrieben
Die Marktbewegungen scheinen daher aus technischer Sicht übertrieben. Zwar dürfte ein gewisser Druck zur Regulierung von KI bestehen, doch betrachten wir die Entwicklung vor allem als Ausdruck einer Sektorrotation und einer Gewinnkalibrierung. Nach einer längeren Phase mit einer ausserordentlichen Performance scheinen die Anleger konzentrierte Positionen abzubauen. Korrekturen in der Mitte eines Zyklus, wie nach der Ankündigung der US-Zölle im April 2025 oder zu Beginn des Iran-Konflikts im Februar, sind Teil jeder länger anhaltenden Hausse.
Auch die Bewegungen in anderen Anlageklassen stützen unsere Einschätzung. Während des Ausverkaufs an den Aktienmärkten sind die Anleihenrenditen weiter gesunken. Dies deutet darauf hin, dass sich die Inflationssorgen in Grenzen halten. Wichtig ist, dass der Anleihenmarkt keine Rezession signalisiert. Vielmehr deutet er auf ein langsameres, aber nachhaltiges Wirtschaftswachstum hin.
Wichtig ist, dass der Anleihenmarkt keine Rezession signalisiert. Vielmehr deutet er auf ein langsameres, aber nachhaltiges Wirtschaftswachstum hin
Die ausgeprägte, vom KI-Thema ausgelöste Korrektur hat die Marktstimmung belastet, verändert unseren Anlageausblick jedoch nicht. Der Anleihenmarkt signalisiert eine Lockerung der Finanzierungsbedingungen.
Insgesamt deuten die Bewegungen an den Aktienmärkten eher auf eine Anpassung der Erwartungen hin. Wir gehen davon aus, dass sich die enge, durch KI-angeführte Rally von wenigen Mega-Cap-Aktien auf weitere Sektoren und Regionen ausweiten wird. Damit dürften die langfristigen Argumente für US-Aktien intakt bleiben. Wir betrachten Korrekturen dieser Grössenordnung als Gelegenheit, das Engagement zu erhöhen, und haben unsere Portfolios entsprechend neu gewichtet.
CIO Office Viewpoint
KI-Ausverkauf beruht auf Positionierung, nicht auf Fundamentaldaten
Die vorliegende Marketingmitteilung wurde von der Bank Lombard Odier & Co AG (nachstehend “Lombard Odier”) herausgegeben. Sie ist weder für die Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung in Rechtsordnungen bestimmt, in denen eine solche Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung rechtswidrig ist, noch richtet sie sich an Personen oder Rechtsstrukturen, an die eine entsprechende.
teilen.