Wenn Sie unsere Website besuchen, können Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden. Dies geschieht vor allem in Form von Cookies. Wir nutzen notwendige Cookies für die korrekte Funktion der Website. Daneben verwenden wir Analyse-Cookies und Marketing-Cookies zur Messung der Besucherzahlen und zur Personalisierung unserer Inhalte. Wir nutzen Google für Analyse- und Marketing-Cookies, um die Leistung der Website zu messen und relevante Werbung anzuzeigen. Weitere Informationen finden Sie auch in der Google-Richtlinie Verantwortungsvoller Umgang mit Geschäftsdaten.
In den Cookie-Einstellungen können Sie festlegen, welche Cookies verwendet werden: Sie können bestimmte Kategorien zulassen oder ablehnen, alle zulassen oder alle ablehnen. Ausführliche Informationen zu allen verwendeten Cookies dieser drei Kategorien finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie.
Bitte beachten Sie, dass die Blockierung bestimmter Cookies Ihr Nutzererlebnis und die angebotenen Dienste beeinträchtigen kann.
Notwendige Cookies
Die notwendigen Cookies tragen zur korrekten Funktion der Website bei. Sie aktivieren wesentliche Funktionen wie die Navigation und den Zugriff auf geschützte Bereiche. Sie können in unseren Systemen nicht deaktiviert werden.
Analyse-Cookies
Analyse-Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucherinnen und Besucher mit unserer Website interagieren, indem sie Informationen zum Surfverhalten erfassen und übermitteln. Sie ermöglichen es uns, besonders häufig oder selten aufgerufene Seiten zu identifizieren und die allgemeine Performance der Website zu verbessern.
Marketing-Cookies
Wir verwenden Marketing-Cookies, um relevante Werbung anzuzeigen und die Performance der Kampagnen zu messen. Wenn Sie diese Cookies nicht aktivieren, sehen Sie weiterhin Werbung. Sie ist aber weniger auf Ihre Interessen ausgerichtet.
Wählen Sie aus, zu welchem Zweck wir Ihre Daten mithilfe von Google-Produkten erfassen und nutzen dürfen.
Nutzerspeicherung: zur technischen Umsetzung der Werbefunktionen.
Nutzerdaten für Werbung: zur Optimierung unserer Werbekampagnen.
Personalisierte Werbung: zur Ausrichtung unserer Werbung auf Ihre Interessen.
Drei unverzichtbare Grafiken für Anlegerinnen und Anleger im Januar
Der Beginn des Jahres 2025 ist insbesondere durch das politische Grossereignis – die Amtseinführung von Donald Trump am 20. Januar – geprägt. Dabei verdienen einige Finanzindikatoren besondere Beachtung. In diesem sich ständig wandelnden wirtschaftlichen Umfeld sollten Anlegerinnen und Anleger wachsam bleiben und sich bei der Anpassung ihrer Vermögensverwaltungsstrategien innerhalb ihres Portfolios auf solide Daten stützen.
Die Markttrends verändern sich rapide und werden von zahlreichen makroökonomischen und geopolitischen Faktoren beeinflusst. Doch eine vorsichtige Haltung ist ratsam. So gilt es, die Trends aktiv zu beobachten, um Allokationen anzupassen und neue Chancen nutzen zu können. In diesem Monat liegt unser Fokus auf drei Bereichen, die für Anlegerinnen und Anleger von Interesse sind.
Newsletter abonnieren
An erster Stelle steht der Bitcoin, dessen Kurs kürzlich die Marke von USD 100'000 durchbrochen hat. Wir ziehen ein potenzielles Engagement in dieser Kryptowährung im Rahmen eines Multi-Asset-Portfolios in Betracht. An zweiter Stelle folgen US-amerikanische High-Yield-Anleihen und ihre Outperformance, insbesondere gegenüber vergleichbaren europäischen Anlagen. Und an dritter Stelle folgt der Markt für wiederverwendbare Kunststoffverpackungen. Mit seinen attraktiven Wachstumsaussichten bietet er verschiedene Anlagemöglichkeiten und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Verringerung der weltweiten Plastikverschmutzung.
1. Bitcoin: aussergewöhnliche Performance, aber unterschätzte Volatilität im Portfolio
Anfang Dezember 2024 durchbrach der Bitcoin zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von USD 100’000. Die Rendite für das Gesamtjahr belief sich damit auf 120%.1 Mit dem Überschreiten dieser symbolischen Schwelle stieg das Interesse der institutionellen Anleger, darunter auch Pensionsfonds.2
Wir betrachten den Bitcoin also keineswegs als finanziellen Vermögenswert der gleichen Kategorie wie die Anlageinstrumente, die wir für die Zusammenstellung der Portfolios unserer Kundschaft verwenden
Doch darf man nicht vergessen, dass der Bitcoin trotz seines hohen Renditepotenzials ein äusserst volatiler Vermögenswert ist. Bereits eine sehr geringe Bitcoin-Allokation in einem Multi-Asset-Portfolio erhöht das Risiko unverhältnismässig stark.
Dieser Effekt ist in der unten stehenden Grafik veranschaulicht, die eine Allokation von 2%, 5% und 10% in einem Portfolio darstellt. Wie wir Anfang Januar in unseren Anlageaussichten beschrieben haben, erhöht eine Allokation von 10% im Bitcoin die Gesamtvolatilität des Portfolios um das Doppelte (siehe Grafik unten).
Zudem bleibt die Nutzung des Bitcoins für illegale oder kriminelle Aktivitäten – laut Europol3 bis zu 23% aller Transaktionen mit Kryptowährungen – ein grosses Risiko für Portfolios. Diese Kryptowährung ist daher eher als spekulatives Investment und nicht als stabile Anlage zu sehen.
Neben einer fundierten Analyse ist auch eine kontinuierliche Überwachung unerlässlich, um den Bitcoin erfolgreich in eine diversifizierte Anlagestrategie zu integrieren
Wir betrachten den Bitcoin also keineswegs als finanziellen Vermögenswert der gleichen Kategorie wie die Anlageinstrumente, die wir für die Zusammenstellung der Portfolios unserer Kundschaft verwenden.
Nach unserer Auffassung ist es daher für Anlegerinnen und Anleger entscheidend, die Auswirkungen des Bitcoins auf das Gesamtrisikoprofil des Portfolios sorgfältig abzuwägen, bevor sie sich für die Kryptowährung entscheiden. Neben einer fundierten Analyse ist auch eine kontinuierliche Überwachung unerlässlich, um den Bitcoin erfolgreich in eine diversifizierte Anlagestrategie zu integrieren.
Werden US-Hochzinsanleihen im Jahr 2025 eine ähnliche Performance erzielen wie im letzten Jahr? Tatsächlich scheinen sie vom wirtschaftlichen Exzeptionalismus in den USA beflügelt zu werden, der sich 2025 fortsetzen dürfte. Günstige Marktbedingungen sowie eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik werden dazu beitragen.
Die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft, ein solider Arbeitsmarkt und ein günstiges Binnenmarktumfeld für Unternehmen führen dazu, dass sich US-Hochzinsanleihen besser entwickeln als andere Anleihensegmente
Diese Dynamik dürfte anhalten, denn sie wird durch verschiedene Faktoren gestützt. Zum einen scheint die Strategie „America First“, die Donald Trump während seines Präsidentschaftswahlkampfes propagierte, Anklang zu finden: Bereits am ersten Tag nach seinem Amtsantritt unterzeichnete er zahlreiche Dekrete, die inländische Unternehmen begünstigen, insbesondere durch ein flexibleres Regulierungsumfeld und erweiterte Steueranreize.4
Zum anderen dürften die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft, ein solider Arbeitsmarkt und ein günstiges Binnenmarktumfeld für Unternehmen dazu führen, dass sich US-Hochzinsanleihen besser entwickeln als andere Anleihensegmente.
Daneben bieten eine geringe Ausfallquote sowie historisch niedrige Zinsspannen – „Spreads“, also eine geringe Renditedifferenz zwischen Hochzins- und Staatsanleihen – die Aussicht auf attraktive Renditen im kommenden Jahr.
Die Grafik unten verdeutlicht dies: Im Januar 2025 lag der Spread von Credit Default Swaps (CDS) auf US-amerikanische Hochzinsanleihen mit einer Laufzeit von fünf Jahren bei etwa 30 Bp. Das Ausfallrisiko für diese Anleihen ist damit relativ gering. Diese Widerstandsfähigkeit ist teilweise auf solide Fundamentaldaten der Unternehmen und einen ungehinderten Zugang zu Finanzmitteln zurückzuführen.
Dennoch ist eine sorgfältige Auswahl der Emittenten weiterhin entscheidend, insbesondere in Sektoren wie der Automobilbranche und vor allem dem Gesundheitswesen. Letzteres ist besonders anfällig für politische und regulatorische Entwicklungen. Bei den US-Unternehmensanleihen bevorzugen wir eher Emittenten mit hoher Rendite in den Sektoren Energie – mit Stützungsmassnahmen von Donald Trump zur Förderung von Kohlenwasserstoffen – und Luxushotels. Letztere profitieren von einer Zunahme der Geschäftsreisen.
Wiederverwendbare Verpackungen: Reduzierung der Plastikverschmutzung und wirtschaftliche Chancen
Mehr denn je müssen wir unsere Beziehung zu Kunststoffen überdenken, um den Übergang zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen. Einem Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP)5 zufolge würde eine Reduzierung der Plastikverschmutzung um 80% bis 2040 dazu beitragen, Kosten von über USD 3,25 Bio. zu vermeiden. Diese entstehen durch Gesundheits- und Umweltauswirkungen und betreffen vor allem das Klima, die Umweltverschmutzung und die Schädigung von Meeresökosystemen.
Einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) zufolge könnte eine Umstellung auf einen Anteil von 20% an Mehrwegverpackungen bis 2040 den Plastikeintrag in die Umwelt um 20% reduzieren
Laut UNEP haben das Recycling und die Wiederverwendung von Einwegkunststoff weiterhin Priorität. Einwegkunststoff hat auch heute noch einen Anteil von 50% an der weltweiten Kunststoffproduktion. Doch nur 9% bis 10% der weltweiten Kunststoffabfälle werden recycelt. Der Rest wird entweder verbrannt, landet auf Mülldeponien oder – schlimmer noch – gelangt in Form von Mikroplastik und unkontrollierten Industrieabfällen in die Umwelt.
Einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF)6 zufolge könnte eine Umstellung auf einen Anteil von 20% an Mehrwegverpackungen bis 2040 den Plastikeintrag in die Umwelt um 20% reduzieren. Hierbei handelt es sich um Kunststoffabfälle wie Mikroplastik und Industrieabfälle: Sie gelangen an den Entsorgungssystemen vorbei in die Umwelt, wo sie die Ozeane und Böden stark verschmutzen.
Der weltweite Markt für Mehrwegverpackungen verzeichnet ein starkes Wachstum, das durch Innovationen und einen zunehmenden Regulierungsdruck gegen Einwegkunststoffe angetrieben wird. Hier könnten sich bedeutende Investitionsmöglichkeiten ergeben.
Gemäss einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Global Market Insights belief sich der weltweite Markt für wiederverwendbare Verpackungen im Jahr 2024 auf USD 132,8 Mrd. und dürfte bis 2032 auf USD 214,3 Mrd. wachsen
Gemäss einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Global Market Insights7 belief sich der weltweite Markt für wiederverwendbare Verpackungen im Jahr 2024 auf USD 132,8 Mrd. Konservativen Schätzungen zufolge dürfte er bis 2032 auf USD 214,3 Mrd. wachsen. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,1%. Und dieser Markt beschränkt sich nicht nur auf Lebensmittel- oder Industrieverpackungen, sondern erstreckt sich auch auf die Bereiche Logistik, Einzelhandel und Kosmetik. Mehrwegalternativen können zu Kostensenkungen führen und die Nachhaltigkeit der Lieferketten verbessern.
Wir bei Lombard Odier sind überzeugt, dass Anleger bei der Transformation der Kunststoff-Wertschöpfungskette eine Schlüsselrolle spielen können. So lässt sich der Übergang zu einem nachhaltigen, umweltfreundlichen Geschäftsmodell beschleunigen. Für die Anlegerinnen und Anleger entstehen attraktive Anlagechancen. Während die Vorschriften immer strenger werden, verschiebt sich die Nachfrage in Richtung nachhaltiger, umweltfreundlicher Lösungen. Unternehmen, die es verstehen, ihre Geschäftsmodelle an diese neuen Anforderungen anzupassen, können daher einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil erlangen und beträchtliche Renditen erzielen.
Die vorliegende Marketingmitteilung wurde von der Bank Lombard Odier & Co AG (nachstehend “Lombard Odier”) herausgegeben. Sie ist weder für die Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung in Rechtsordnungen bestimmt, in denen eine solche Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung rechtswidrig ist, noch richtet sie sich an Personen oder Rechtsstrukturen, an die eine entsprechende.
teilen.