IKRK.

Die Weltoffenheit und das Verantwortungsbewusstsein von Genf, denen die Rhonestadt den Sitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) verdankt, haben die Vision der Fondation Lombard Odier von Unternehmertum und gesellschaftlichem Engagement geprägt.

International Committee of the Red Cross (ICRC)

Das IKRK steht seit seiner Gründung vor mehr als 150 Jahren an vorderster Front, wenn es darum geht, innovative humanitäre Lösungen zu entwickeln. Der Zustand der Welt und der immer schnellere Wandel erfordern indes eine höhere Innovations- und Evolutionsfähigkeit. Die Art und Austragung von Konflikten haben sich verändert, die humanitäre Hilfe wurde stärker politisiert, die Technologien haben sich weiterentwickelt und die Bedürfnisse und Erwartungen der Empfänger haben sich gewandelt. In den letzten Jahrzehnten hat das IKRK auf diese Veränderungen reagiert, um sein Mandat weiterhin effektiv erfüllen zu können.

Um die Innovationsfähigkeit der Institution zu stärken und Opfern von Konflikten zu helfen, hat die Fondation Lombard Odier beschlossen, als Mitglied der ICRC Corporate Support Group die Innovationsinitiative des IKRK zu unterstützen. Ziel ist es, zu helfen, eine interne Innovationsdynamik zu erzeugen und zusätzliche Partner und Mittel zu mobilisieren. 

Die Fondation Lombard Odier arbeitet seit 2011 mit dem IKRK zusammen, um dessen Fähigkeit zu verbessern, auf Herausforderungen zu reagieren, und die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor zu intensivieren. Ihre Hauptansprechpartner sind die Mitarbeiter des IKRK in 80 Delegationen vor Ort und am Hauptsitz, die sich durch ihre Diversität und Engagement auszeichnen. Im Zuge dieser Zusammenarbeit hat das IKRK an seinem Hauptsitz in Genf eine Innovationszelle und Abteilung für Unternehmenspartnerschaften («Innovation Cell and Corporate Partnerships») gegründet sowie eine Reihe von innovativen humanitären Pilotprojekten vor Ort lanciert.

Wir bei der Fondation Lombard Odier sind der Überzeugung, dass philanthropisches Geld dank innovativer Finanzierungen «Smart Money» sein kann. Ein Beispiel hierfür ist eine Pilottransaktion, für die wir 2017 mit dem IKRK als Ko-Sponsor auftraten.

Im Rahmen des Programms für humanitäre Wirkungsinvestition («Program for Humanitarian Impact Investment», PHII) – auch «Humanitarian Impact Bond» (HIB) genannt – liehen private Investoren dem IKRK EUR 22 Mio. Diese über fünf Jahre laufende Finanzierung ist mit einem ergebnisabhängigen Mechanismus ausgestattet. Im Zuge des Projekts, das in Nigeria, Mali und der Demokratischen Republik Kongo durchgeführt wird, werden drei Zentren für physische Rehabilitation gebaut und betrieben. Das IKRK betreibt bereits 139 derartige Zentren in 34 Ländern. Mehr als 330’000 Menschen werden dort physiotherapeutisch behandelt und erhalten Mobilitätshilfen wie Rollstühle und künstliche Gliedmassen.

eine radikale, innovative, gleichzeitig aber auch logische Massnahme

Das IKRK kann dank dieser Wirkungsinvestition ein neues wirtschaftliches Modell für Hilfeleistungen erproben, das IKRK-Präsident Peter Maurer als „eine radikale, innovative, gleichzeitig aber auch logische Massnahme” bezeichnet.

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Dr Maximilian Martin Global Head of Philanthropy

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