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FinTech – Fluch oder Segen für die Entwicklungsfinanzierung? Wie die Digitalisierung als treibende Kraft den Kreislauf schliesst

FinTech – Fluch oder Segen für die Entwicklungsfinanzierung? Wie die Digitalisierung als treibende Kraft den Kreislauf schliesst

Die Entwicklungsfinanzierung zielt darauf ab, Menschen, die keinen Zugang zu Finanzierungsmitteln haben, geeignete und erschwingliche Finanzprodukte und -dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Denn die finanzielle Inklusion ist ein zentrales Element der Armutsbekämpfung. In der Regel versuchte man bisher, dieses Ziel durch die Vergabe von Mikrokrediten und Darlehen an KMUs zu erreichen. Doch mit der zunehmenden Nachfrage seitens der Impact-Investoren ist der Finanzsektor gefordert, seine Effizienz und seine Standards in diesem Bereich zu verbessern. Mikrofinanzierer haben etwa die Option zur Wandlung in einen Finanztechnologieanbieter – sogenannte FinTechs –, um auf diese Weise mehr Menschen in kürzerer Zeit zu erreichen. FinTech-Lösungen senken die Kosten für die Implementierung lokaler Finanzierungssysteme. Nicht nur auf Nutzerebene durch die Bereitstellung von Überweisungs- und Investmentstrukturen, sondern auch auf Ebene der Investoren, indem Daten schneller verfügbar werden und das Anlageuniversum leichter zugänglich wird.

FinTech-Lösungen senken die Kosten für die Implementierung lokaler Finanzierungssysteme. Nicht nur auf Nutzerebene durch die Bereitstellung von Überweisungs- und Investmentstrukturen, sondern auch auf Ebene der Investoren, indem Daten rascher verfügbar werden und das Anlageuniversum leichter zugänglich wird

 

Digitalisierung als treibende Kraft bei der finanziellen Inklusion der Nutzer

Im Hinblick auf die Entwicklungsfinanzierung spielt FinTech eine Schlüsselrolle. Neue Technologien in Schwellenländern fördern das Unternehmertum, während der Barzahlungsverkehr eliminiert und die Kreditvergabe erleichtert werden, was weniger Risiken und dafür mehr Kundennutzen bedeutet. Anbieter von Mikrofinanzierungen haben mit FinTech die Möglichkeit, zahlreiche neue digitale Zahlungssysteme für die Überweisung zu nutzen und Kreditanträge online abzuwickeln. Das Replizierungspotenzial der Branche erhöht sich dadurch erheblich. Die meisten grundlegenden digitalen Zahlungskanäle wie mobiles E-Banking und die mobile Geldbörse werden bereits mehr oder weniger stark genutzt. Auf der Zwischenebene schreitet die Digitalisierung und Automatisierung der Workflows ebenfalls voran.

Neue Technologien in Schwellenländern fördern das Unternehmertum, während der Barzahlungsverkehr eliminiert und die Kreditvergabe verbessert werden, was weniger Risiken und dafür mehr Kundennutzen bedeutet

FinTech verbessert die Wirkungsmessung für Investoren

Aus Sicht der Impact-Investoren erfüllen FinTech-Innovationen ein zentrales Bedürfnis, indem sie Lösungen zur Überwachung ihrer Investitionen und für die Berichterstattung bieten. Zu diesen Lösungen zählt die Blockchain-Technologie für die automatische Verifizierung manipulationssicherer Daten. Diese macht die positive physische Wirkung des Investments in Echtzeit konkret feststellbar. In der Praxis könnten Token für vertrauenswürdige Dienste, die eine quantifizierbare Wirkungseinheit für ein oder mehrere UN-Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) repräsentieren, zur Gestaltung ergebnisorientierter Finanzierungsvehikel verwendet werden. FinTech schliesst den Impact-Investment-Kreis, indem diese Technologie eine transparente und unmittelbar rückverfolgbare Datenerfassung ermöglicht.

Aus Sicht der Impact-Investoren erfüllen FinTech-Innovationen ein wichtiges Bedürfnis, indem sie Lösungen zur Überwachung ihrer Investitionen und für die Berichterstattung bieten

Dank Digitalisierung das Anlageuniversum optimieren

Zweifelsohne eröffnet die Digitalisierung neue Perspektiven für die Mikrofinanzierung, indem sie deren Wirkung verstärkt und die Reporting-Standards verbessert. Wir bei Lombard Odier sind überzeugt, dass die fortschreitende Digitalisierung den Anlegern neue markante Chancen eröffnen wird. Insbesondere im Bereich des Impact-Investing dürfte diese Entwicklung zu mehr Transparenz und zu einer aussagekräftigeren Berichterstattung führen. Damit erweitert sich letztlich auch unser Anlageangebot für Kunden. Was man nicht messen kann, lässt sich nicht verwalten – daher dürfte die Digitalisierung entsprechend neue Investoren anziehen.

Wichtige Hinweise.

Die vorliegende Marketingmitteilung wurde von der Bank Lombard Odier & Co AG oder einer Geschäftseinheit der Gruppe (nachstehend “Lombard Odier”) herausgegeben. Sie ist weder für die Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung in Rechtsordnungen bestimmt, in denen eine solche Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung rechtswidrig wäre, noch richtet sie sich an Personen oder Rechtsstrukturen, an die eine entsprechende Abgabe rechtswidrig wäre.

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