Nicht Big Data zählt, sondern die richtige Grösse der Daten

corporate

Nicht Big Data zählt, sondern die richtige Grösse der Daten

Die Aufregung um Big Data legt sich allmählich. Unternehmen, die einen technologischen Vorsprung anstreben, konzentrieren sich jetzt darauf, wie sie die Daten am besten für sich und ihre Kunden nutzen können. Wichtig ist vor allem die Fähigkeit, die durch maschinelles Lernen generierten Daten zu analysieren und damit den Wettbewerbsvorteil auszubauen.

Lombard Odier ist seit mehr als 15 Jahren bestrebt, Daten besser zu nutzen und ihren Kunden neue Lösungen anzubieten. „2002 entwickelten wir G1, unsere erste eigene Technologiemaschine. Und My LO, unsere aktuelle Online-Plattform zur Überwachung der Vermögensentwicklung, beruht bereits auf der zweiten Generation“, so Oliver Hart, Senior Private Banker, Lombard Odier Private Bank.

Ein zentrales Element von My LO ist es, dass der Kunde die „richtige“ Datengrösse selber wählen kann – je nachdem, ob er sein Portfolio nach Anlageklassen betrachten oder massgeschneiderte Berichte generieren will. Für die Bank ist My LO eine ihrer besten Errungenschaften. Oliver Hart betrachtet die Plattform als „einen der überzeugendsten Wettbewerbsvorteile, die eine Privatbank haben kann“.

Der Erfolg von G1 und deren Nachfolger ist so gross, dass inzwischen andere Banken die Technologie von Lombard Odier nutzen.

Diese Entwicklung beweist, dass Investitionen in künstliche Intelligenz die Erfolgsrechnung nicht belasten, sofern sie richtig eingesetzt werden.

Oliver Hart zufolge ist diese Technologie mittlerweile für Lombard Odier äusserst gewinnbringend, was den Mitarbeitenden ermöglicht, sich auf andere Bereiche zu konzentrieren.

 

Sponsor der UK Tech Awards

Vor diesem Hintergrund begann sich Lombard Odier dafür zu interessieren, wie die künstliche Intelligenz andere Sektoren beeinflusst. So kommt es, dass wir heute als Sponsor einer Kategorie der UK Tech Awards auftreten. Der Preis für den besten Einsatz von Technologie in der digitalen Wirtschaft (Best Use of Tech in the Digital Economy Award) passt perfekt zu uns.

„Ich wollte herauszufinden, welche Awards herausragende Technologien auszeichnen. Wen auch immer ich fragte, vom Finanzexperten bis hin zum Tech-Unternehmer, die Antwort lautete immer: die UK Tech Awards, denn hier werden die besten Technologien vorgestellt“,

„Ich wollte herauszufinden, welche Awards herausragende Technologien auszeichnen. Wen auch immer ich fragte, vom Finanzexperten bis hin zum Tech-Unternehmer, die Antwort lautete immer: die UK Tech Awards, denn hier werden die besten Technologien vorgestellt“, erklärt Oliver Hart. „Sämtliche Bewerber (in dieser Kategorie) versuchen, Ineffizienzen zu beheben und die Welt zu verbessern.“

Dieses Jahr haben viele Kandidaten der UK Tech Awards, etwa Deliveroo oder Revolut, Big Data oder maschinelles Lernen zerlegt, um grundlegende Herausforderungen in ihren Branchen, seien es nun Lebensmittellieferungen oder Finanzen, zu meistern.

Ein überzeugendes Beispiel liefert dieses Jahr die Firma Revolut, die mit ihrer eigenen Technologie für maschinelles Lernen die Entdeckung von Kartenbetrug revolutioniert. Die Lösung erkennt Compliance-Verstösse und kriminelle Verhaltensmuster schneller und besser als das menschliche Auge. Entsprechend konnte im Zeitraum März bis Juli 2018 ein Rückgang dieser Straftaten um 30% beobachtet werden.

Neue Anwendungen für künstliche Intelligenz

Im Mittelpunkt vieler Anwendungen für maschinelles Lernen, die von Unternehmen eingesetzt werden, steht insbesondere ein Konzept: Next Best Action (NBA). Diese Technologie beruht auf einem Algorithmus, der mit Daten gespeist wird, etwa zu Kundenverhalten oder Kauftrends. Möglich sind noch viele andere Informationsflüsse aus Geschäftsbeziehungen. Der Algorithmus interpretiert die Daten und schlägt dem Unternehmen vor, wie es die Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs oder einer Interaktion mit dem Kunden jederzeit maximieren kann.

Der Echtzeit-Lieferalgorithmus von Deliveroo wählt für jede Lebensmittel-/Essenslieferung den richtigen Boten über ein System, das angeblich das beste Ergebnis für die betreffende Lieferung voraussehen kann. Der Algorithmus, der Frank genannt wird, arbeitet auf verschiedenen Ebenen. Er berücksichtigt die Speisekarten von rund 10'000 Restaurants, die über die App des Unternehmens zur Verfügung stehen, die Stosszeiten für Essensbestellungen in diesen Lokalen und die jeweilige Verkehrslage. Zudem ist er fähig, Millionen von Bestellungen gleichzeitig anzunehmen, die Boten über den besten Weg zu informieren und zu prognostizieren, zu welcher Uhrzeit die Köche mit der Zubereitung einer bestimmten Bestellung beginnen sollten.

Im Finanzwesen können die gleichen Ideen angewandt werden, um die künftigen Bedürfnisse eines Kunden besser zu verstehen und die Anlageentscheidungen der Vermögensverwalter zu leiten. Tom Brakke, ein führender Berater für Vermögensverwalter und Beratungsfirmen, hebt hervor, dass sich mit dem Erfolg der künstlichen Intelligenz auch die Anforderungen an die Kompetenzen der Berater geändert haben.

„Trotz Big Data und künstlicher Intelligenz müssen Personen, die im Wertpapier-Research tätig sind, oder Fondsmanager nach wie vor herkömmliche Studien und Analysen erstellen. Die neuen Möglichkeiten sind eher als Hebel zu sehen, welche eine produktivere und gezieltere Tätigkeit ermöglichen“,

„Trotz Big Data und künstlicher Intelligenz müssen Personen, die im Wertpapier-Research tätig sind, oder Fondsmanager nach wie vor herkömmliche Studien und Analysen erstellen. Die neuen Möglichkeiten sind eher als Hebel zu sehen, welche eine produktivere und gezieltere Tätigkeit ermöglichen“, erläutert er.

Tom Brakke hegt grosse Hoffnung, dass Big Data noch viele weitere Einsatzbereiche findet: „Meines Erachtens stehen die meisten Unternehmen noch ganz am Anfang ihrer Anpassung – wenn sie sich überhaupt jemals Gedanken darüber gemacht haben. Mit der Zeit entwickeln sie gewiss noch mehr einzigartige Lösungen für ihre Kunden. Bislang hat die Digitalisierung vor allem zu allgemeinen Anwendungen geführt, die im grossen Umfang angeboten werden und nicht massgeschneidert sind.“

 

Über die Gewinnschwelle hinaus

Die UK Tech Awards unterstreichen die Disruption der herkömmlichen Branchen durch künstliche Intelligenz, die neue Stellen schafft und gewinnsteigernd wirkt.

Die UK Tech Awards unterstreichen die Disruption der herkömmlichen Branchen durch künstliche Intelligenz, die neue Stellen schafft und gewinnsteigernd wirkt.

Roger Gorman, CEO und Gründer von ProFinda, zufolge wagen Unternehmer bald den nächsten Sprung und erkunden, wie künstliche Intelligenz die Organisation von Unternehmen verändern kann. Beispielsweise hilft ProFinda ihren Kunden, ihre global tätigen Mitarbeitenden mithilfe künstlicher Intelligenz optimal einzusetzen. Der Geschäftsleitung wird eine Liste mit den Talenten in ihrem Unternehmen vorgelegt, damit sie Teams mit den besten zur Verfügung stehenden Arbeitskräften für ein bestimmtes Projekt bilden kann.

„Heute wird künstliche Intelligenz auf sehr einfache Weise genutzt. Sie erleichtert die Arbeit, macht Schluss mit der Plackerei“,

„Heute wird künstliche Intelligenz auf sehr einfache Weise genutzt. Sie erleichtert die Arbeit, macht Schluss mit der Plackerei“, sagt Roger Gorman. „Viele Unternehmen können sich jedoch noch nicht von ihren alten Strukturen, alten Systemen und alten Arbeitsabläufen lösen. Die Umstellung ist zwar nicht einfach, aber nur eine Frage der Zeit.“

Die diesjährigen Kandidaten für die UK Tech Awards scheinen diese Umstellung bereits gemeistert zu haben. Sie zeigen beispielhaft, wie britische Unternehmen künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen erfolgreich einsetzen, um die Kunden effizienter zu betreuen, die Rentabilität zu erhöhen oder bei Straftaten hart durchzugreifen.

Wichtige Hinweise.

Die vorliegende Marketingmitteilung wurde von der Bank Lombard Odier & Co AG oder einer Geschäftseinheit der Gruppe (nachstehend “Lombard Odier”) herausgegeben. Sie ist weder für die Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung in Rechtsordnungen bestimmt, in denen eine solche Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung rechtswidrig wäre, noch richtet sie sich an Personen oder Rechtsstrukturen, an die eine entsprechende Abgabe rechtswidrig wäre.

Entdecken Sie mehr.