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Wie Sie eine ganzheitliche Vermögensstrategie aufbauen – Interview mit Nannette Hechler-Fayd'herbe und Sabine Heller
Artikel veröffentlicht in finews.first am 23. Mai 2025.
Wer früh plant, bleibt liquide: Unternehmerinnen und Unternehmer sollten ihre Altersvorsorge nicht losgelöst vom übrigen Vermögen denken, schreiben Sabine Heller und Nannette Hechler-Fayd'herbe in ihrem Beitrag für finews.first.
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Welche Möglichkeiten sind für Sie als Unternehmerin oder Unternehmer am besten geeignet? Unser neuer Leitfaden „Ein praktischer Leitfaden zur Vermögensoptimierung vor dem Ruhestand“ gibt Ihnen wertvolle Einblicke und konkrete Tipps, wie Sie optimal für Ihre Zukunft planen können.
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ine frühzeitige Vorsorgeplanung zählt zu den wichtigsten finanziellen Entscheidungen im Leben. Dennoch wird sie häufig isoliert betrachtet, ohne die Abstimmung mit anderen Vermögensbestandteilen zu berücksichtigen. Besonders Unternehmerinnen und Unternehmer konzentrieren sich vorrangig auf ihrer Firmen und dessen Wertsteigerung als Hauptquelle ihres Vermögens.
Dies birgt Risiken und kann später zu finanziellen Einbussen führen. Statt Privat- und Unternehmensvermögen getrennt zu betrachten, sollte der Unternehmer oder die Unternehmerin beide Vermögenselemente ganzheitlich erfassen.
Budget auch für den Ruhestand erstellen
Entscheidend ist dabei, sich frühzeitig zentrale Fragen zu stellen: Reichen die Mittel aus, um den gewünschten Lebensstandard zu sichern? Welche Auswirkungen könnte ein Verkauf oder eine Übertragung auf das Vermögen haben? Welche Anlagestrategie gewährleistet ein stabiles Einkommen im Alter? Auch Schenkungen und Erbschaften beeinflussen die Liquidität sowie die steuerliche Situation – all diese Faktoren sollten in die Finanzplanung einfliessen.
Der Grundstein jeder Finanzplanung ist das Budget, das im Ruhestand monatlich zur Verfügung stehen soll. Dabei ist eine vorausschauende Planung essenziell. Im ersten Schritt gilt es, den kurz-, mittel- und langfristigen Liquiditätsbedarf zu definieren – abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensziele.
Vermögensaufteilung dient Liquiditätssicherung
Auf Basis dieses zeitlichen Horizonts empfiehlt es sich, das Vermögen auf drei verschiedene Portfolios aufzuteilen. Diese dienen der Liquiditätssicherung, dem Kapitalerhalt und dem Wachstum – jeweils mit unterschiedlichen Anlagehorizonten und Allokationen und unter Berücksichtigung des persönlichen Risikoprofils: Ein Liquiditätsportfolio stellt sicher, dass laufende Ausgaben und unerwartete Kosten jederzeit gedeckt sind.
Ein Kapitalerhaltungsportfolio schützt das Vermögen mittelfristig und ermöglicht eine moderate Beteiligung an Marktentwicklungen. Das Wachstumsportfolio dient schliesslich dem langfristigen Vermögensaufbau und erleichtert die Vermögensübertragung an die nächsten Generationen.
Auf der Ebene der Asset-Allokation sollte dieser Ansatz mit strategischer Weitsicht geplant werden, die auf den Grundlagen soliden Investierens beruht. Die strategische Aufteilung auf verschiedene Anlageklassen sollte sich an einem ausgewogenen Verhältnis zwischen erwarteten Risiken und Renditen für die kommenden zehn Jahre orientieren.
Diese Aufteilung bestimmt im Laufe der Zeit den Grossteil eines Multi-Asset-Portfolios und hilft Anlegern dabei, kurzfristige Marktschwankungen auszublenden.
Die Grundlagen einer soliden Geldanlage sind besonders wichtig für die Ruhestandsplanung. In der heutigen multipolaren Welt sind sowohl geografische als auch anlageklassenbezogene Diversifikation erforderlich – und, wo möglich auch eine Beteiligung an den wachsenden privaten Märkten.
Bei der Altersvorsorge geht es um Investieren und nicht um Trading
Da es bei der Altersvorsorge um Investieren und nicht um Trading geht, sind wir der festen Überzeugung, dass der Grundsatz «Zeit im Markt» und nicht «Timing des Marktes» langfristig immer die Oberhand behält.
Die regelmässige Einzahlung in die Anlageinstrumente über längere Zeiträume hinweg ist eine weitere wesentliche Praxis, die zu einem effektiven Aufbau von Altersvorsorgekapital und einer Glättung der Anlagerenditen im Laufe der Zeit führt, da das Auf und Ab der Märkte kontinuierlich zur Ergänzung der Strategien genutzt werden kann.
Steuerprogression senken
Eine strategische Planung ermöglicht es, finanzielle Bedürfnisse in den verschiedenen Lebensphasen optimal abzubilden und langfristige Vorteile zu realisieren. Gleichzeitig sollte ein umfassender Überblick über die Bankvermögen erhalten bleiben, um eine flexible und steuereffiziente Verwaltung zu gewährleisten.
Eine wohlüberlegte Planung der Vorsorgekapitalauszahlungen – beispielsweise aus der 2. Säule und der Säule 3a – über mehrere Jahre verteilt, kann zudem die Steuerprogression senken. Dadurch reduziert sich die Steuerbelastung erheblich, was eine bessere Vermögensentwicklung nach Steuern begünstigt.
Wichtige Hinweise.
Die vorliegende Marketingmitteilung wurde von der Bank Lombard Odier & Co AG (nachstehend “Lombard Odier”) herausgegeben. Sie ist weder für die Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung in Rechtsordnungen bestimmt, in denen eine solche Abgabe, Veröffentlichung oder Verwendung rechtswidrig ist, noch richtet sie sich an Personen oder Rechtsstrukturen, an die eine entsprechende.
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