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Die Optimierung der Vermögensverwaltung kurz vor dem Ruhestand

Die Optimierung der Vermögensverwaltung kurz vor dem Ruhestand

Indices hat den Artikel am 7. May 2018 publiziert

Ob Geschäftsführer, Selbstständigerwerbender oder Unternehmer: Das Ende der beruflichen Karriere ist ein strategischer Moment, um das Vermögen (neu) zu bewerten.

In der Schweiz bereiten sich mehr als 200'000 Menschen – die berühmten Babyboomer – darauf vor, in den nächsten Jahren in den Ruhestand einzutreten. Dadurch kommen rund CHF 40 Milliarden in Bewegung. Dass das Rentensystem unter Druck steht, verstärkt die Sorgen jener, deren berufliche Laufbahn sich dem Ende nähert. Das System der drei Säulen bietet jedoch in der überobligatorischen Vorsorge interessante und individuell angepasste Lösungen, insbesondere für Menschen mit hohem Einkommen (versichertes Einkommen von über CHF 126'900).

Nehmen wir als Beispiele Unternehmer, Selbstständigerwerbende und leitende Angestellte. Wenn der Ruhestand naht, sollten einige strategische Fragen beantwortet werden – dies gewährleistet eine Zukunft mit hoher Lebensqualität. Doch wie plane ich meinen Ruhestand, wie optimiere ich meine Steuerbelastung? Wie erziele ich die erforderlichen Renditen, um den Lebensstandard zu finanzieren, den ich mir wünsche? Und vor allem: Welchen Partner sollte ich zu Rate ziehen, damit ich zu verschiedenen Themen die besten Entscheidungen treffen kann?

Der leitende Angestellte. Leitende Angestellte zahlen für ihren Ruhestand Pflichtbeiträge und tätigen manchmal Einkäufe von Beitragsjahren, weil diese steuerlich attraktiv sind. Häufig werden jedoch im Alter von 55 oder 60 Jahren zahlreiche Möglichkeiten nicht vollständig ausgeschöpft, denn nur wenige Berater gehen die Vermögensverwaltung ganzheitlich an (frei verfügbares Vermögen und Vorsorgevermögen). Vor Eintritt in den Ruhestand ist es deshalb wichtig, einen umfassenden Finanzplan aufzustellen. Die Ergebnisse einer entsprechenden Analyse werden manchen möglicherweise veranlassen, letzte Einkäufe zu tätigen und eine Verwaltungsstrategie zu verfolgen, mit der die überobligatorischen Guthaben der zweiten Säule mit den privaten Ersparnissen koordiniert werden. Somit werden die globalen Finanzrisiken und die Performance nach Steuern des Gesamtvermögens aktiv bewirtschaftet.

Der Unternehmer. Der Unternehmer steht oftmals vor einem Dilemma: Soll ich mein Unternehmen behalten oder aufgeben bzw. übergeben, wenn ich aufhöre? Wenn ich abtrete, welche Einkommen habe ich, um meinen Lebensstandard zu finanzieren? Die Erfahrung lehrt uns, dass Unternehmer ihren persönlichen Wohlstand an der Bewertung ihres Unternehmens und am Umfang ihres Aktiendepots messen. Ausserdem haben sie häufig ihre Vorsorgebeiträge auf ein Minimum reduziert, weil ihnen nicht bewusst ist, welchen Mehrwert sie nach Eintritt in den Ruhestand erzielen können. Sie sehen im Vorsorgesystem in erster Linie nur Einschränkungen und Kosten. Bevor sich ein Unternehmer dazu entschliesst, seine berufliche Tätigkeit zu beenden oder sein Unternehmen aufzugeben bzw. zu übergeben, sollte er sich über alle Optionen informieren, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei ist es ratsam, sich von einem Partner beraten zu lassen, mit dem sich die Lage des Unternehmens und die Optionen für das persönliche Vermögen analysieren lassen.

Der Selbstständigerwerbende. Selbstständigerwerbende – Freiberufler wie Ärzte, Rechtsanwälte oder Architekten – wollen in der Regel so lange wie möglich arbeiten, und nur wenige investieren in ihre Vorsorge. Da sie von Gesetzes wegen nicht dazu verpflichtet sind, Beiträge zu zahlen, entscheiden sie sich oft für Immobilienanlagen oder Lebensversicherungen, die a priori als sicherer gelten. Eine Analyse sämtlicher Möglichkeiten ergibt jedoch, dass es renditestärkere Alternativen für Selbstständigerwerbende gibt, die in punkto Risiko und Liquidität keinen Vergleich mit Immobilien und Versicherungslösungen scheuen müssen. Das ist der Fall bei bestimmten Vorsorgelösungen, die eine Verwaltung des persönlichen Vermögens je nach den eigenen Bedürfnissen vorsehen.

Für jedes berufliche Profil sollten vor dem Ruhestand vier fundamentale Themen der Vermögensverwaltung analysiert werden: Besteuerung, Planung des Ruhestands bzw. der Vorsorge, Vermögensverwaltung bzw. Renditegenerierung und Kredit. Ein Experte für all diese Bereiche der Vermögensverwaltung ist in der Lage, eine ganzheitliche und koordinierte Strategie zu erarbeiten – diese generiert im Ruhestand Rendite und schafft Sicherheit.

Heute ist die Überprüfung der Vorsorgemassnahmen ein integraler Bestandteil der ganzheitlichen Vermögensverwaltung und der Vorbereitung auf den Ruhestand. Das Schweizer System der drei Säulen bietet viele Optionen. Fälschlicherweise gilt es jedoch aufgrund des demografischen Drucks und der historisch tiefen Renditen des Schweizer Frankens als komplex, intransparent und wenig sicher. In der Folge werden die renditestärksten Lösungen, die an das Vermögen angepasst sind, oft nicht umgesetzt. Doch die Zeit der Weichenstellung am Ende der beruflichen Laufbahn ist die letzte Gelegenheit, um einen beträchtlichen Mehrwert zu generieren, bevor man sich in aller Gelassenheit zur Ruhe setzt. Die Chancen sind vorhanden. Sie müssen nur genutzt werden.

Wichtige Hinweise.

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