Unternehmensnachhaltigkeit.

Unternehmensnachhaltigkeit.

Gestützt auf unsere lange Tradition richten wir unser Denken und Handeln stets an den Grundprinzipien der sozialen Verantwortung von Unternehmen, Nachhaltigkeit und Philanthropie aus. Zudem sind wir fest davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit ein wichtiger Motor des wirtschaftlichen Wandels ist. Nach unserer Ansicht tragen nachhaltige Anlagen entscheidend dazu bei, das Vermögen unserer Kundinnen und Kunden langfristig zu erhalten und zu mehren.

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Einleitung.

Unsere langfristigen Interessen als Unternehmen sind mit den Interessen unserer Kundinnen und Kunden, der Gesellschaft und unseres Planeten eng verwoben. Mehrfach haben in der Vergangenheit weitreichende systemische Veränderungen in allen Teilen der Wirtschaft unsere Welt transformiert. Aufeinanderfolgende Umwälzungen in den Bereichen Industrie, Landwirtschaft, Finanzwesen und Energie haben unser tägliches Leben immer wieder von Grund auf verändert. Die Welt befindet sich im stetigen Wandel, und wir wenden viel Energie auf, um den Charakter dieses Wandels zu verstehen – und die Anlagechancen, die er hervorbringt.

Wachsende Herausforderungen üben Druck auf bestehende Modelle aus. Dazu zählen „Pain Points“ in den Bereichen Klimawandel, Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung sowie das geopolitische Auf und Ab aufgrund der von fossilen Brennstoffen abhängigen Wirtschaft. Zugleich entstehen neue und skalierbare Lösungen. Von erneuerbaren Energien und dem elektrifizierten Verkehr bis hin zu hochmodernen Computerlösungen und zukunftsweisenden medizinischen Behandlungen verändern Innovationen die gesamte Wirtschaft.

Die Bandbreite dieser Herausforderungen – und ihrer Lösungen – führt zu aussergewöhnlich schnellen und starken Veränderungen. Diese Systemveränderungen werden uns zwingen, alles zu hinterfragen: von unserer Denkweise über unsere Wirtschaft bis hin zur Positionierung unserer Portfolios.

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Tauchen Sie ein in unseren neuesten Nachhaltigkeitsbericht und durchstöbern Sie unsere Sammlung früherer Ausgaben auf Englisch. Jeder Bericht bietet Einblicke in unsere laufenden Bemühungen in den Bereichen unternehmerische Sozialverantwortung, nachhaltige Investments und Umweltschutz.

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Das Netto-Null-Engagement von Lombard Odier.

Der Übergang zu einer Netto-Null-Wirtschaft ist kein Ziel für die ferne Zukunft mehr, sondern eine dringliche weltweite Priorität. Mit dem Pariser Abkommen von 2015 verpflichteten sich die Regierungen der Welt, die Erderwärmung bei deutlich unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu halten. Zudem wollen sie weiterhin versuchen, den Anstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Dieses anspruchsvolle Ziel erfordert eine Halbierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 und eine Reduzierung auf Netto-Null bis 2050.

Vor diesem Hintergrund wollen wir unsere betrieblichen Emissionen bis 2030 auf Netto-Null verringern. Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn wir Nachhaltigkeit fest in unsere Geschäftstätigkeit und unsere Governance- und Entscheidungsprozesse integrieren. Wir sind fortlaufend bemüht, die Widerstandsfähigkeit, das Verantwortungsbewusstsein und die langfristige Nachhaltigkeit unseres Unternehmens zu stärken. Dies umfasst neben der Art und Weise der Bewirtschaftung unserer Gebäude und Ressourcen auch die Partnerschaften und Rahmenwerke, an denen sich unser Ansatz orientiert.

Wirtschaftliche Verantwortung.

Die ökologischen und sozialen Herausforderungen, vor denen die Welt steht, sind zugleich auch wirtschaftliche Herausforderungen, die sich auf Branchen, Infrastrukturen, Lieferketten und das Konsumverhalten weltweit auswirken. Die Art und Weise, wie wir als Vermögensverwalter Kapital einsetzen, kann unsere kollektive globale Reaktion auf diese Herausforderungen unmittelbar unterstützen und den Übergang zu einer nachhaltigeren Weltwirtschaft beschleunigen.

Dieser Übergang ist nach unserer Überzeugung bereits im Gange und bringt beispiellose Chancen für nachhaltig orientierte Anlegerinnen und Anleger hervor. Technologischer Fortschritt, regulatorische Änderungen, veränderte Erwartungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie zunehmende Ressourcenknappheit treiben den Wandel hin zu neuen Wirtschaftsmodellen an. In vielen Sektoren werden nachhaltige neue Technologien und Geschäftsmodelle schnell übernommen, wenn sie eine bessere ökologische und soziale Wirkung zu wettbewerbsfähigen Kosten erzielen.

Das Verständnis dieser Systemveränderungen hilft uns, die Risiken und Chancen zu erkennen, die der Aufbau einer naturverträglichen, sozial konstruktiven, digital unterstützten Netto-Null-Wirtschaft mit sich bringt

Wir analysieren bei Lombard Odier den Übergang mit Blick auf die langfristigen Systemveränderungen. Wir beobachten solche Bewegungen in Bereichen wie Dekarbonisierung und Elektrifizierung, Biowirtschaft und Ressourceneffizienz, erschwingliche und zugängliche Produkte und Dienstleistungen sowie Datenproduktivität und Zusatzdienstleistungen. Das Verständnis dieser Systemveränderungen hilft uns, die Risiken und Chancen zu erkennen, die der Aufbau einer naturverträglichen, sozial konstruktiven, digital unterstützten Netto-Null-Wirtschaft mit sich bringt. Auf dieser Grundlage können wir verantwortungsvoll investieren, indem wir Kapital so anlegen, dass es den Übergang voranbringt.

B Corp™

Lombard Odier ist seit März 2019 eine zertifizierte B Corporation™. B Lab™ erneuerte unsere Zertifizierung im Mai 2023. Dabei erhöhte sich unsere Wertung für das B Impact™ Assessment von 98,8 auf 111,2 Punkte. Entsprechend unserem Rezertifizierungszyklus bemühen wir uns aktuell um die Erneuerung unserer Zertifizierung nach den im Jahr 2025 eingeführten neuen Standards von B Lab.

B Corp ist eine der renommiertesten Nachhaltigkeitszertifizierungen für Unternehmen, die sich um eine besonders nachhaltige Arbeitsweise bemühen. Die B Corp-Zertifizierung bescheinigt die Einhaltung der höchsten Standards für Nachhaltigkeitsleistung, Verantwortungsbewusstsein und Transparenz. Wir sind stolz, Teil dieser Bewegung von Unternehmen auf der ganzen Welt zu sein.

Unternehmerische Umweltverantwortung.

Wir betreiben unser Geschäft mit einem langfristigen Fokus. Dadurch können wir unseren Kundinnen und Kunden kontinuierlich marktführende Dienstleistungen und unseren Mitarbeitenden ein erstklassiges Arbeitsumfeld bieten. Zugleich unterstützen wir damit den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft.

 

Unsere Gemeinschaft.

Unser Versprechen an unsere Kolleginnen und Kollegen

Lombard Odier ist bestrebt, gemäss unserem Verhaltenskodex, unseren gemeinsamen Werten und anderen internen Richtlinien ethische und integrative Arbeitsplätze für alle Mitarbeitenden zu schaffen. Wir entwickeln fortlaufend Initiativen, um die Qualität ihres Arbeitslebens zu verbessern, und setzen diese um. Der Gleichstellungsausschuss der Bank bemüht sich beispielsweise um eine verbesserte Vertretung und Teilhabe der Geschlechter in allen Teilen von Lombard Odier. Neben unseren Partnerschaften mit führenden externen Schulungsanbietern bietet die LO University Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre fachliche Kompetenz und persönliche Entwicklung durch hochwertige Kurse zu verbessern. Zudem fördern unsere drei Programme für „Talente von morgen“ die Führungskräfte der Zukunft und sind von Anfang an auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.


Philanthropie und Engagement für die Gemeinschaft

Lombard Odier unterstützt gesellschaftliche Verbesserungen seit Langem mit philanthropischem Engagement. Mittel dazu können die Entwicklung neuer Finanzierungslösungen oder die Anbahnung neuer Partnerschaften sein, um Massnahmen anzustossen. Unsere Unternehmensstiftung, die Fondation Lombard Odier, setzt die philanthropischen Initiativen der Gruppe um. Sie finanziert innovative Lösungen für drängende Probleme mit besonderem Schwerpunkt auf humanitärer Arbeit und auf unserer lokalen Gemeinschaft. Im Jahr 2025 umfasste die Tätigkeit der Stiftung beispielsweise eine Kooperation mit der Zoological Society of London zur Bekämpfung des illegalen Holz- und Kautschukhandels. Ausserdem unterstützten wir die Weltorganisation für Meteorologie bei der Erforschung von wirkungsbasierten Wetterprognosen und Warnsystemen, die die humanitäre Hilfe in Subsahara-Afrika stärken können. Im Rahmen unseres philanthropischen Beratungsangebots bieten wir zudem Zugang zur Fondation Philanthropia. Diese Dachstiftung unterstützt unsere Kundinnen und Kunden bei der Gründung eigener Spenderfonds (Donor-Advised Funds).

Unser Rahmenwerk.

Nachhaltige Lieferkette

Wir bemühen uns um Zulieferer mit effektiven Richtlinien zur unternehmerischen Verantwortung und Programmen, die ethisches Verhalten, Vielfalt sowie soziale und ökologische Nachhaltigkeit beinhalten und aktiv unterstützen. Unser Verhaltenskodex für Lieferanten bildet unsere Erwartung ab, dass alle unsere Zulieferer im Laufe der Zeit ihre Geschäftspraktiken an den zehn Prinzipien des UN Global Compact ausrichten. In diesem Zusammenhang legen wir bei der Beschaffung und bei der Auswahl unserer Zulieferer Nachhaltigkeitskriterien zugrunde.


Risiko und Governance

Wir verpflichten uns, unsere geschäftlichen Aktivitäten im Einklang mit hohen Governance- und Risikostandards sowie mit allen geltenden Gesetzen auszuüben. Wir haben Verantwortungsbewusstsein in unsere Risikomanagementkultur integriert und in der gesamten Gruppe umgesetzt. Wir haben klare Nachhaltigkeitsstandards entwickelt, und unser Risikorahmen basiert auf dem Modell der „drei Verteidigungslinien“. Die Bereiche Business, Operations und IT sind für die täglichen Risiken und deren Bewältigung zuständig und bilden damit unsere 1. Verteidigungslinie. Unsere 2. Verteidigungslinie umfasst die Bereiche Risk, Compliance und Legal, die mit der Aufsicht und Überwachung betraut sind und den Risikomanagementrahmen definieren. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Umsetzung geeigneter Regeln und Rahmenwerke. Der Bereich Interne Revision bildet unsere 3. Verteidigungslinie und führt unabhängige Prüfungen der Vollständigkeit, Effizienz und Effektivität unseres gesamten internen Kontrollsystems durch.

Mitgliedschaften, Partnerschaften und externes Engagement.

Wir gehören zu einem breiter gefassten sozialen und ökologischen System und haben mehrere Rahmenwerke und Zertifizierungen unterzeichnet. Wir suchen den Schulterschluss mit denjenigen, die den Übergang zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell fördern. Unser Bekenntnis zu diesen Rahmenwerken und die damit verbundenen Anforderungen an die Berichterstattung helfen uns, Nachhaltigkeit auf transparente Weise weiter in alle unsere geschäftlichen und betrieblichen Bereiche zu integrieren. 

Initiativen für gemeinschaftliches Engagement


CDP Non-Disclosure Campaign
ChemScore
Climate Action 100+
FAIRR
Finance Sector Deforestation Action (FSDA) Initiative der Institutional Investors Group on Climate Change (IIGCC)
IIGCC Net Zero Engagement Initiative (NZEI) (Workstream für die Themen Entwaldung, Regulierung und Bankwesen)
Investor Alliance for Human Rights
Investor Initiative on Human Rights Data
Anlegerinitiative, die fordert, dass Unternehmen im FTSE 100 ihre Aktionärinnen und Aktionäre zum Thema Klimawende abstimmen lassen
Nature Action 100
UN PRI Advance
Votes Against Slavery
 

Partnerschaften

Alliance to End Plastic Waste
B Corp™
Building Bridges
Business Coalition for Plastic Treaty
The Circular Bioeconomy Alliance
Enterprise for Society Center (E4S)
EDGE
Energy Transitions Commission
France Digitale
Forest Investor Club
Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ)
NZAM Initiative
Regenerative Society Foundation
Sustainable Finance Geneva
Swiss Sustainable Finance
Schweizer Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (Climate Scoring Initiative)
UN Global Compact
UN PRI
Universität Oxford
Weltwirtschaftsforum

Häufig gestellte Fragen zu unserem Nachhaltigkeitsbericht 2025.

Lombard Odier hat sich verpflichtet, bis 2030 das Netto-Null-Ziel für die Geschäftstätigkeit zu erreichen. Wir verringern unsere Umweltauswirkungen durch verantwortungsvolles Ressourcenmanagement, Energieeffizienz, Abfallreduzierung und Förderung nachhaltiger Praktiken in unserer gesamten Geschäftstätigkeit.

  • Im Jahr 2025 verursachte Lombard Odier weltweit geschätzt 7’028 tCO2e  – 4,5% weniger als 2024 und 23% weniger als im Basisjahr 2019.
  • Die Scope-1-Emissionen sanken um 6,5% gegenüber 2024 und um 41% im Vergleich zu 2019.
  • Die Scope-2-Emissionen sanken um 15% gegenüber 2024 und um 63% im Vergleich zu 2019.
  • Die Scope-3-Emissionen sanken um 34% gegenüber 2024 und um 8% im Vergleich zu 2019.

1Roof ist so konzipiert, dass der Energie- und Wasserverbrauch auf ein Minimum reduziert wird. Das Gebäude ist an das Genfer GeniLac-Netzwerk angebunden und nutzt Wasser aus dem Genfersee zum Heizen und Kühlen. Das Dach ist mit Solarmodulen mit einer Gesamtfläche von 750 m² bestückt, und 85% der Oberfläche sind begrünt. Dies trägt zur Kühlung der Luft unterhalb der Solarmodule bei, verringert die Wärmeabsorption und erhöht die Effizienz. Regenwasser wird in einem 444 m³[A1.1] grossen Tank gesammelt und für den Betrieb des Gebäudes genutzt.

Die Gebäudeautomation umfasst die Überwachung des Strom- und Wasserverbrauchs sowie der Heizung, Kühlung, Belüftung und Beleuchtung. Dieses System ermöglicht eine exakte Regelung der Bedingungen je nach Belegung und verringert dadurch den Energieverbrauch.

Das Gebäude hat das BREEAM-Nachhaltigkeitszertifikat „Outstanding“ und weitere Gütesiegel für Nachhaltigkeit erhalten. Diese bilden einen Rahmen für die Optimierung der Klimaresilienz, der Ressourceneffizienz, des Materialeinsatzes sowie der Energieversorgung, Kreislauforientierung und Nutzung grüner Technologien von 1Roof.
Mit seiner spektakulären Aussicht auf den Genfersee und die Alpen bietet 1Roof unseren Mitarbeitenden ein grossartiges Arbeitsumfeld. Die seeseitigen Bereiche sind für Kundinnen, Kunden und Mitarbeitende vorgesehen, sodass alle von der aussergewöhnlichen natürlichen Umgebung profitieren können. 1Roof bietet zudem zwei 1’000 m² grosse Bereiche mit Seeblick für gemeinschaftliche Tätigkeiten, die Mitarbeitenden zur Interaktion und für Teamaufgaben zur Verfügung stehen.

Lombard Odier verbesserte die eigenen Auswirkungen auf die Gesellschaft unter anderem durch folgende Initiativen:

Gleichstellungsausschuss der Bank
Im Jahr 2025 richtete die Bank einen neuen Gleichstellungsausschuss ein, der ein klares Ziel verfolgt: die Neuausrichtung der Bemühungen auf wirkungsstarke Massnahmen zugunsten unserer Mitarbeitenden und unseres Unternehmens.
Die Bank ist sich bewusst, dass weitere Fortschritte nötig sind, um den Frauenanteil zu steigern – vor allem in höheren Managementfunktionen. Daher arbeiten wir eng mit unserem Partner Economic Dividends for Gender Equality (EDGE) zusammen, um unsere Initiativen an die branchenführenden Standards und Best Practices anzugleichen.

Verantwortung für die Lieferkette
Wir wollen innerhalb unserer gesamten Lieferkette eine verantwortungsvolle Beschaffung, faire Arbeitspraktiken und Nachhaltigkeit gewährleisten und setzen uns für faire Löhne und sichere Arbeitsbedingungen ein. Das Thema der verantwortungsvollen Beschaffung in unserem gesamten Unternehmen adressieren wir mit unserem Verhaltenskodex für Lieferanten. Wir verlangen von unseren Zulieferern, dass sie unter anderem die Menschenrechte gemäss der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen beachten. Sie müssen sich in ihren Richtlinien verpflichten, ihrer Verantwortung zur Beachtung der Menschenrechte gerecht zu werden, entsprechende Due-Diligence-Prozesse einzurichten und ein sicheres Arbeitsumfeld bereitzustellen. Wir bevorzugen lokale Zulieferer und/oder als B Corporations zertifizierte Unternehmen. Ausserdem arbeiten wir, wenn möglich, mit sozialen Unternehmen zusammen, deren Schwerpunkt auf der beruflichen Wiedereingliederung von Personen ausserhalb des regulären Arbeitsmarkts liegt.

Freiwilligeneinsätze von Mitarbeitenden
Alle Mitarbeitenden erhalten einen bezahlten Urlaubstag – Mitarbeitende von LOIM zwei Tage – pro Jahr für Freiwilligeneinsätze. Die Teams für Unternehmensnachhaltigkeit und Philanthropie sowie unsere weltweiten Geschäftsstellen organisieren Freiwilligeneinsätze mit positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft oder Umwelt. Initiativen mit positiver sozialer Wirkung sind unter anderem: Mithilfe bei der Zubereitung von Mahlzeiten für Bedürftige bei Le CARE, Wanderausflüge mit Menschen mit Behinderungen bei Différences Solidaires und Speed Coachings für Migrantinnen zur Förderung ihrer Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt bei Association Découvrir.

Humanitäre Hilfe
Unsere Stiftung unterstützt seit vielen Jahren das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mit einer bedeutenden jährlichen Spende. Im Jahr 2025 floss die Unterstützung der Stiftung in die Arbeit des IKRK in der Demokratischen Republik Kongo, einem von zahlreichen „vergessenen Konfliktgebieten“. Bis Ende 2024 waren aufgrund der verbreiteten Gewalt in diesem Land zahlreiche Todesopfer, Verletzte und Missbrauchsfälle zu beklagen. Zwei Millionen Menschen mussten aus ihrer Heimat fliehen und verloren ihre Lebensgrundlage. Als Reaktion auf die erneute Zunahme der Kämpfe weitete das IKRK seine Tätigkeit in der Republik Kongo aus und leistete wichtige Notfallhilfe. Es verteilte Lebensmittel, ermöglichte den Zugang zu sauberem Wasser, medizinischen Einrichtungen und Gesundheitsdienstleistungen und bot finanzielle Hilfe.
 

Unsere Vermögensverwaltungssparte Lombard Odier Investment Managers (LOIM) ist bestrebt, Unternehmen durch laufendes Investment Stewardship beim Übergang zu unterstützen. Konkret setzen wir uns für zwei übergeordnete Ziele ein:

1.    Förderung der Ausrichtung von Unternehmen auf den Übergang und nachhaltige Wertschöpfung sowie
2.    Förderung robuster Nachhaltigkeit und Governance von Unternehmen

LOIM verfolgt einen integrierten Stewardship-Ansatz. Dabei treten wir mit den Unternehmen in einen Dialog und nutzen unsere Stimmrechtsvertretungen, um sie zu nachhaltigeren Geschäftsmodellen zu bewegen. Im Jahr 2025 wurden wir in 70 Unternehmen aktiv. In den meisten Fällen lag der Schwerpunkt weiterhin auf den Themen Netto-Null und Natur.

Durch unser Engagement erhalten wir bessere Einblicke in die Nachhaltigkeit von Unternehmen. Es liefert uns zusätzliche Datenpunkte für unsere Anlageanalysen und -entscheidungen und gewährleistet einen kreislauforientierten Stewardship-Ansatz. Im Rahmen unseres Engagements wollen wir auf Unternehmen, Staaten, politische Entscheidungsträger und Branchenverbände einwirken.

Ferner betonten wir bei unseren Stimmrechtsvertretungen im Jahr 2025 weiterhin unsere wichtigsten Nachhaltigkeitsprioritäten. Dabei stimmte LOIM in über 50 verschiedenen Märkten bei mehr als 1’300 Hauptversammlungen zu mehr als 29’500 Tagesordnungspunkten ab.

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