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Von Amy Guttman
Mittwoch 21 September 2016

Es herrscht ein neuer Status quo in der Welt von Macht und Ehrgeiz. Unternehmer der Millennial-Generation übernehmen einen Grossteil der Innovationen und Investitionen. Es gibt mehr Millionäre unter 21 Jahren als je zuvor. Studentenzimmer werden zu Vorstandsbüros und Seminararbeiten führen zu den nächsten Technologie-Start-ups. Wie wird diese neue Generation das Gesicht des Wohlstands verändern?

Der Millennial-Generation

Das Hauptmerkmal der Millennial-Generation ist ihr Unternehmergeist. Mit mehr Millionären unter 21 Jahren als je zuvor verändern sie auch das Gesicht von Wohlstand und Investment. Die Digital Natives entwickeln nicht nur bahnbrechende Technologien, sondern erwarten auch von ihren Geschäftspartnern dieselbe Denkweise. Innovation, höchste Benutzerfreundlichkeit und Transparenz gehören inzwischen zu den zentralen Elementen der Wertschöpfungskette. Das sind erfreuliche Nachrichten für uns, denn in zahlreichen Branchen sind nun die traditionellen Unternehmen zur Anpassung gezwungen, wenn sie nicht abgehängt werden wollen.

Technologisches Know-how und Einstellung zu Wohlstand sind nur zwei der Dinge, die den Unternehmernachwuchs von den vorhergehenden Generationen unterscheiden.

Die jugendlichen Firmengründer haben ihre Nike-Sneaker von Kindesbeinen an individuell gestaltet. Selbst Xbox Controller wurden nach ihrem eigenen Design hergestellt. So ist es auch kein Wunder, dass sie jetzt massgeschneiderte Services voraussetzen und nicht mehr für ein Extra halten. Wenn sie eine Nische im Markt erkennen, gründen sie ihr eigenes Unternehmen, um diese Ansprüche zu erfüllen.

Ein gutes Beispiel ist der 26-jährige Daniel Attia aus London. Er war der Ansicht, Immobilienmakler würden ihre (durchschnittlich) 2-prozentige Provision nicht verdienen. Also gründete er Yopa.co.uk, einen Online-Service für Kauf und Verkauf von Immobilien mit einer einfachen, dreistufigen Gebührenstruktur. Die Website wurde letztes Jahr in Betrieb genommen und mischt den milliardenschweren Immobiliensektor in Grossbritannien gehörig auf.

Attia und seine Geschäftspartner verfügen gemeinsam über jahrzehntelange Erfahrung im Immobilienmarkt. Sie kennen ihn wie ihre Westentasche, sind aber gleichzeitig jung und ambitioniert genug, ihrem Instinkt zu folgen, der ihnen sagt, dass es einen besseren, demokratischeren Weg gibt, Geschäfte zu machen. Entscheidend ist jedoch, dass sie eines wissen: Wenn nicht sie den traditionellen, ausgesprochen gebührenlastigen Sektoren etwas entgegensetzen, wird es jemand anderes tun. „Unseres Erachtens handelt es sich um die letzte wirklich archaische Branche, in der sich seit sehr vielen Jahren nichts getan hat. Eigentlich hat sie nur darauf gewartet, dass jemand kommt und sie vollkommen neu organisiert“, so Attia.

Die Kunden wählen aus drei transparenten Gebührenstufen. Unternehmer wie Daniel Attia halten diese Transparenz und einen ausgezeichneten Kundenservice für den Grundpfeiler jedes neuen Geschäfts. E-Mails und Anrufe werden von Montag bis Sonntag beantwortet. „Auf längere Sicht soll unser Büro rund um die Uhr mit einem Mitarbeiter besetzt sein.“

Der wachsende Druck durch Unternehmer der Millennial-Generation, bei Service, Preis und Komfort keine Abstriche zu machen, führt in allen Branchen zu positiven Entwicklungen.

Man könnte meinen, die Tech-Firmengründer, die gerade mal in ihren Zwanzigern sind, verstehen mehr von nahezu allem, als jede andere Generation. Paradoxal ist jedoch, dass diese Jungunternehmer, die gerade ihre erste Millionen verdient haben, eine völlig andere Einstellung zu Wohlstand und Investitionen haben als ihre Eltern und Grosseltern.

Menschen, die nach 1985 geboren wurden, wuchsen in einer Rezession auf. Dadurch entstand bei ihnen verständlicherweise ein eher konservativer Blick auf Investitionen in Aktien. Ausserdem besitzen sie ein feines Gespür für die Schwankungsanfälligkeit der Märkte. Auch wenn Millennials über weniger Finanzwissen verfügen als ihre Eltern, kommen sie schneller zu Wohlstand, sei es über erfolgreichen Start-ups oder über Erbschaften.

Laut einer in diesem Jahr veröffentlichten Studie hat ein grösserer Anteil der Millennial-Millionäre Wohlstand geerbt als jede andere Generation. 45 Prozent der Millennials (im Alter von 18 bis 35) hatten vermögende Eltern. Unter den Millionären der Babyboomer-Generation waren es erst 18 Prozent. Die finanzielle Sicherheit stärkt den Unternehmergeist der Millennials, ändert aber auch die Art und Weise, wie sie Finanzberatern begegnen.

Ein PR-Direktor aus Kalifornien beklagte sich vor Kurzem über Neukunden-Gespräche mit jungen Tech-Firmengründern. In der Regel wird eine Stunde angesetzt, die jungen Unternehmer bestehen aber auf Meetings von maximal 30 Minuten. Millennials verändern die Regeln: Sie ersetzen lange, schicke Mittagessen durch kurze Besprechungen bei einem Kaffee. Finanzberater perfektionieren ihre 30-Sekunden-Präsentation, statt seitenweise Dokumente durchzusprechen, die den Wert einer Investition belegen sollen.

In der Regel wird eine Stunde angesetzt, die jungen Unternehmer bestehen aber auf Meetings von maximal 30 Minuten.

Jungunternehmer erwarten also klare, direkte Informationen. Undurchsichtige Gebührenstrukturen, die sich hinter kompliziertem Fachjargon verstecken, lehnen sie ab. Eine klare Gebührenpolitik wird zum Standard, ob beim Anmieten einer Yacht oder bei einer Investition. Zu verdanken ist diese Entwicklung Start-ups wie Yopa und Antlos, das es auch Kunden, die nicht aus der Finanzelite kommen, ermöglicht, Boote und Yachten ähnlich wie bei AirBNB mit klarer Preisauszeichnung zu mieten. Vor diesem Hintergrund erkennt der Verfasser eines Deloitte-Berichts zur Vermögensverwaltung der Millennials eine Tendenz zu leistungsbasierten statt Pauschalgebühren.

Diese Generation hat Investmentclubs auf eine neue Ebene gehoben. Die Online-Communitys sind mit Investoren weltweit verbunden, um Ideen und Strategien auszutauschen. Millennials machen mit Halsabschneidern kurzen Prozess und schätzen nichts mehr als Zusammenarbeit. Das gilt auch für ihre Forderung nach absoluter Transparenz und Offenlegung der Anlagen gegenüber den übrigen Mitgliedern der Community, ob online oder nicht. Der Unternehmer Jon Medved (kein Millennial) gründete OurCrowd, um Risikokapital zu demokratisieren. Mit einem Eigenkapital von mindestens USD 1 Mio. kann jeder neben Milliardären und den Gurus des Risikokapitals investieren. Der Einstiegspreis liegt bei nur USD 2'500. Zu den OurCrowd-Investoren zählen Andreessen Horowitz, Sequoia, GE und andere.

Millennials machen mit Halsabschneidern kurzen Prozess und schätzen nichts mehr als Zusammenarbeit.

Die Chance, bei Uber oder Google mitzumischen, bevor der Aktienkurs ins Unendliche steigt, ist nur einer der Vorteile von Websites wie OurCrowd. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Frau, die 99 Prozent ihrer Anteile an der Social-Media-Website – also USD 46 Mrd. – für wohltätige Zwecke gespendet haben, sind ein Paradebeispiel ihrer Generation. Andere Millennials verfügen vielleicht nicht über die Mittel, um über die nächsten drei Jahre jährlich USD 1 Mrd. zu spenden wie Zuckerberg, doch das philanthropische und soziale Engagement sind wichtige Faktoren, wenn diese neuen Millionäre sich entscheiden, was sie mit ihrem Geld anfangen wollen. Für diese Generation ist Geld nicht das einzige Erfolgssymbol. Auch materielle Güter, die sofortige Bedürfnisbefriedigung bieten, interessieren sie nur am Rande. Wirklich streben sie in erster Linie nach Lebensqualität.
Im Jahr 2016 geht es siebzig Prozent der Universitätsabsolventen in den USA mehr um das Klima im Büro als um die Bezahlung. Fast alle finden es wichtig, für ein Unternehmen zu arbeiten, das soziale Verantwortung übernimmt. Sie legen mehr Wert auf persönliches und berufliches Wachstum als auf ein hohes Einkommen. Dies könnte auch der Grund dafür sein, dass alleine in Chicago die Zahl der MBA-Absolventen, die eine Stelle in einem Unternehmen des Technologiesektors (statt der Finanzbranche) ergreifen, seit 2007 von 6 Prozent auf mehr als 12 Prozent angestiegen ist.
Weitere Belege finden sich im Silicon Valley. Kapitalbeteiligung und noch mehr Nullen auf ihrer jährlichen Gehaltsabrechnung verleiten Spitzenentwickler nicht mehr dazu, das Unternehmen zu wechseln. Flexible Arbeitszeiten, eine positive Atmosphäre und praktischer Komfort werden geschätzt. Die Möglichkeit, immer oder vielleicht auch nur für einige Monate von zu Hause aus arbeiten zu können, sowie Authentizität, also eine Marke, die sich gegenüber Kunden und Mitarbeitern offen verhält, sind Gold wert. Sie legen dieselben Massstäbe wie ein Arbeitgeber an, wenn sie mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten oder Lieferanten wählen. So dürften immer mehr Markenkollaborationen für soziale, kreative oder technologische Zwecke entstehen.
Millenials fühlen sich verpflichtet, die Welt positiv zu beeinflussen. Deshalb sind alternative Anlagen oder Impact Investment für 70% dieser Generation so attraktiv. Der Wunsch, eine aktive Rolle in der Welt zu spielen, beschränkt sich nicht auf das Geschäftliche. Er beeinflusst ihre Entscheidungen in allen Lebensbereichen, wie und wohin sie reisen und welche Erfahrungen sie suchen.

Millenials fühlen sich verpflichtet, die Welt positiv zu beeinflussen. Deshalb sind alternative Anlagen oder Impact Investment für 70% dieser Generation so attraktiv.

Heute müssen sich Finanzdienstleister entweder ihre Technologie auf die Bedürfnisse dieser neuen Kunden ausrichten oder mit Unternehmen zusammenarbeiten, die diese Lücken schliessen. Der Welt des Wohlstands ist im Wandel, millionenschwere Millennial-Unternehmer bleiben jedoch. Junge Start-up-Gründer mögen klein beginnen, wenn sie aber erst einmal das Erfolgsgeheimnis gefunden haben, steht ihnen die Welt offen.

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