Lombard Odier Studie: Junge HNWI und UHNWI in Asien wollen mit ihren Portfolios positive Wirkungen erzielen

Eine Studie von Lombard Odier über Impact Investing hat ergeben, dass fast alle (98%) der befragten asiatischen High Net Worth Individuals (HNWI) und Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI) der kommenden Generation ihre Impact-Investing-Allokationen erhöhen wollen. 3% von ihnen beabsichtigen, ihr Portfolio zu 100% auf Anlagen mit positiven Wirkungen auszurichten. 

Impact Investing etabliert sich in Asien immer mehr, weil HNWI und UHNWI vor dem Hintergrund eines anspruchsvollen, sich rasch verändernden globalen Umfelds positive gesellschaftliche Wirkungen erzielen wollen.  

Für die Studie wurden über 110 HNWI- und UHNWI-Kunden der nächsten Generation von Partnerbanken von Lombard Odier auf den asiatischen Märkten befragt. Sie ergab, dass eine bessere Verfügbarkeit guter Impact Investing-Lösungen mit nachweislich überzeugender Performance der massgebliche Faktor für diesen Wandel ist (68%). An zweiter Stelle steht die zunehmende Sorge über soziale und ökologische Probleme (52%). 

Vincent Magnenat, Chief Executive Officer, Asia Pacific, von Lombard Odier sagte dazu: „Wir erleben eine Veränderung des Kundeninteresses, die zum Teil durch die nächste Generation angetrieben wird. An unserem letzten Next Generation Forum mit jungen Vertretern von Familienunternehmen aus Asien kristallisierte sich Impact Investing als eines der Kernthemen heraus. Die Teilnehmer zeigten eine grosse Bereitschaft, mit ihren Portfolios eine positive Wirkung zu erzielen. Als Hauptgrund wurde gesellschaftliche Verantwortung genannt.“

Diese Ergebnisse schreiben einen Trend fort, der sich letztes Jahr in einer Umfrage von Lombard Odier unter HNWI in Asien zeigte: Fast jeder der Befragten (99,1%) stimmte der Aussage zu, dass gesellschaftliche Verantwortung in einer Welt nach COP211 wichtig sei, und die meisten (97,2%) waren bereit, ihre Impact-Investing-Allokationen zu erhöhen. 

Trotz der gestiegenen Bereitschaft der HNWI und UHNWI der nächsten Generation, mit ihren Anlagen einen gesellschaftlichen Nutzen zu bewirken, haben mehr als die Hälfte der Befragten (56%) noch keine einzige nachhaltige Anlage getätigt. Ein weiteres Viertel (26%) war mit den Grundlagen des Impact Investing nicht vertraut.

Vincent Magnenat fügte hinzu: „"Obwohl wir weiterhin ein wachsendes Bewusstsein für Impact Investing in der Region sehen, ist der Markt im Vergleich zu anderen Regionen der Welt noch relativ unterentwickelt. Selbst bei der nächsten Generation stellen wir fest, dass die HNWI und UHNWI in Asien ihre Impact-Investing-Allokationen nur vorsichtig erhöhen. Wir glauben aber nicht, dass es lange dauern wird, bis sich die Lücke in Asien schliesst, da die steigende Verfügbarkeit solcher Anlageinstrumente den Bewusstseinswandel beschleunigen wird.“

Allerdings muss sich eine bevorzugte Anlageklasse für Impact Investing erst noch herauskristallisieren. Die Umfrageteilnehmer der nächsten Generation nannten Wagniskapital (23%), Sachwerte (21%), börsenkotierte Aktien (14%) und Anleihen (13%) als Anlageklassen, die sie zu einer stärkeren Gewichtung von nachhaltigen Anlagen in ihren Portfolios in Erwägung ziehen würden.

Lombard Odier ist laut Ranking der UN PRI (A+) einer der besten Vermögensverwalter der Welt und ist einer der Pioniere des Socially Responsible Investing (SRI). Darüber hinaus entwickelt die Bank bereits seit 1997 die Analyse in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG).

„Lombard Odier bringt eine Kompetenz von 20 Jahren im Bereich verantwortungsvolle Anlagen und eine noch längere Tradition der gesellschaftlichen Verantwortung mit nach Asien. Wir wollen unsere Kunden dabei unterstützen, aktiv zu werden, und ihnen weiterhin Lösungen anbieten, mit denen sie gute Absichten in wirkungsvolle Anlagen umsetzen können. Gleichzeitig wollen wir ihr Vermögen verwalten und dabei positive Renditen erzielen“, sagte Vincent Magnenat.

1 auch bekannt als Pariser Klimakonferenz 2015

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