Strategy bulletin  

23/02/2016

INTERVIEW : DENIS PITTET UND YVES DELAPORTE

Starkes Engagement für die unabhängige Vermögensverwaltung.
In „Point de Mire“ im Januar 2016 veröffentlichtes Interview

Die unabhängige Vermögensverwaltung erweist sich als Nische mit wachsender Bedeutung im Schweizer Finanzwesen. Heute bieten rund 3'000 unabhängige Vermögensverwalter zumeist in Form kleiner Aktiengesellschaften ihre Dienste an. Diese Zahl ist im Laufe der vergangenen fünf Jahre im Wesentlichen konstant geblieben. Zwar stellten in diesem Sektor mehrere Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit ein, und sporadisch kommt es auch noch zu Zusammenschlüssen, doch Neugründungen sind ebenfalls regelmässig zu verzeichnen. Zunehmend sind es auch junge Unternehmer, die sich – häufig schon kurz nach dem Studienabschluss – der unabhängigen Vermögensverwaltung zuwenden. Trotz der regulatorischen Beschränkungen scheint der Beruf des unabhängigen Vermögensverwalters seine Attraktivität im Allgemeinen nicht eingebüsst zu haben. Natürlich ist auch in diesem Sektor eine wachsende Professionalisierung zu erkennen. So haben mehrere unabhängige Vermögensverwalter heute die Form mittelgrosser Banken angenommen, allerdings mit flexibleren verbindlichen Vorschriften.

Wir haben das Gespräch mit einer der Schweizer Banken gesucht, die bereits seit vielen Jahren eng mit unabhängigen Vermögensverwaltern zusammenarbeiten. Ihre Kompetenz auf diesem Gebiet ist erwiesen. Es handelt sich um die Bank Lombard Odier & Co AG, eine 1796 gegründete Genfer Privatbank und damit die älteste Vermögensverwaltungsgesellschaft in der Stadt. Bernard Droux, geschäftsführender Teilhaber der Bank, hat bereits zu einem früheren Zeitpunkt einmal betont, dass „die Zukunft unseres Finanzplatzes von der Fähigkeit der einzelnen Akteure abhängen wird, die zunehmenden regulatorischen Herausforderungen zu meistern.“

Nach dem plötzlichen Tod dieses grossen Bankiers Anfang 2015 hat uns diesmal sein Nachfolger Denis Pittet empfangen und gemeinsam mit Yves Delaporte, dem Leiter der Abteilung im Dienste unabhängiger Vermögensverwalter, unsere Fragen beantwortet.

Gespräch

Point de Mire (PdM): Ihr Unternehmen hat als eines der ersten unabhängigen Vermögensverwaltern seine Türen geöffnet. In einem äusserst hart umkämpften Markt verfügen Sie also bereits über mehrere Jahrzehnte Erfahrung. Was sind die wichtigsten Lehren, die Sie in dieser Zeit gezogen haben?
Denis Pittet (DP): Lombard Odier hat bereits vor fast 30 Jahren eine Abteilung ins Leben gerufen, die sich speziell unabhängigen Vermögensverwaltern widmet. Damit zählen wir zu den Pionieren in der Entwicklung dieses Geschäftsfeldes. Unsere langjährigen Partnerschaften beruhen in erster Linie auf der Fähigkeit, einander zuzuhören, auf Interaktion und gegenseitigem Vertrauen. Dieser Wissensaustausch ermöglicht uns die ständige Weiterentwicklung unseres Dienstleistungsangebots und zwingt uns dazu, uns laufend neu zu erfinden, um die langfristigen Bedürfnisse unserer Partner erfüllen zu können.

PdM: Die Dienstleistungen, die Sie für unabhängige Vermögensverwalter erbringen, beschränken sich nicht auf die Funktionen einer Verwahrstelle und die Bereitstellung von Finanzprodukten. Vielmehr sind sie eindeutig darauf ausgerichtet, die unabhängigen Vermögensverwalter in den zahlreichen Facetten ihres Geschäfts zu begleiten. Was sind die Hauptfaktoren, durch die sich Ihr Angebot von dem Ihrer Mitbewerber unterscheidet?
D P: Wir sind in der Lage, „massgeschneiderte“ Lösungen anzubieten, und gewährleisten unabhängigen Vermögensverwaltern eine hochwertige Partnerschaft. Konkret zeigt sich dies an unserer IT-Plattform G2, die unsere eigenen Teams über mehr als 30 Jahre entwickelt haben. Bei ihren Benutzern gilt sie als Massstab am Markt. Zudem haben wir ein erfahrenes Team aufgebaut. Rund 60 Mitarbeiter widmen sich voll und ganz den unabhängigen Vermögensverwaltern. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, tagtäglich die zahlreichen, vielfältigen Anfragen der unabhängigen Vermögensverwalter bzw. der Endkunden zu erfüllen. Schliesslich bieten wir auch eine rechtliche und steuerliche Fachkompetenz, die in der im raschen Wandel befindlichen Finanzwelt unerlässlich geworden ist. Konkret bedeutet dies: Wir führen beispielsweise einen Dialog über die Entwicklung von Rahmenbedingungen der Besteuerung in der Schweiz und im Ausland.

PdM: Wie bei Privatkunden baut auch die Beziehung zu einem unabhängigen Vermögensverwalter auf dem im Laufe der Jahre erworbenen Vertrauen auf. Welche Kriterien sind für Sie entscheidend, wenn Sie neue Geschäftsbeziehungen knüpfen, und anschliessend, um eine harmonische Beziehung aufrechtzuerhalten?
Yves Delaporte (YD): Unabhängigen Vermögensverwaltern erweisen wir seit sehr vielen Jahren äussersten Respekt. Wir vertreten die Überzeugung, dass sie am Schweizer Finanzplatz ihre Aufgabe und ihre Funktion haben, und führen laufend einen konstruktiven Dialog mit ihnen. Der Zugang zu den Gesellschaftern von Lombard Odier steht alten wie neuen Geschäftspartnern gleichermassen offen. Gleiches gilt für das aktive Zuhören. Insbesondere bei neuen Geschäftsbeziehungen bemühen wir uns um Lösungen, die von Pragmatismus und Flexibilität gekennzeichnet sind.

PdM: Sie verfügen beide über langjährige Praxiserfahrung mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Worin liegen Ihres Erachtens deren Stärken und deren grösste Schwachpunkte? Auf welche Weise wollen Sie von den Stärken profitieren und die Schwachpunkte beheben?
Y D: Unabhängige Vermögensverwalter zeichnen sich durch ihr unternehmerisches Denken aus. Sie zeigen ein bemerkenswertes Anpassungsvermögen ebenso wie signifikante Flexibilität und Widerstandsfähigkeit. Sie sind unabhängig in der Wahl ihrer Partner. Wir haben die Pflicht, ihnen ein zuverlässiges, robustes Tool zur Verfügung zu stellen, damit sie sich vorwiegend der Verwaltung des Vermögens ihrer Kunden widmen können. Allerdings sehen sie sich einer wahren „Flut“ regulatorischer Vorschriften ausgesetzt. Die neuen Anforderungen gelten für den gesamten Finanzplatz und sind für kleine Strukturen mit erheblichen Kosten verbunden. Angesichts dieser neuen Paradigmen stellt sich für einen Teil der unabhängigen Vermögensverwalter die Frage der kritischen Grösse.

PdM: In Anbetracht Ihrer bisherigen Laufbahn und der erwiesenen Erfahrung stellt Ihre Bestellung auf Ihre jeweiligen Positionen für die Zusammenarbeit mit den unabhängigen Vermögensverwaltern einen Meilenstein dar. Welche Leitbilder haben Ihr Unternehmen und Sie selbst für sich festgelegt?
D P:
Die Rollenverteilung zwischen Yves Delaporte und mir selbst ist sehr klar. Yves Delaporte trägt die volle operative Verantwortung. Zudem leitet er ein multidisziplinäres Team, das sich ausschliesslich den unabhängigen Vermögensverwaltern widmet. Er ist bereits seit mehr als 20 Jahren in unserer Gruppe tätig, davon allein sechs in der Abteilung für unabhängige Vermögensverwalter. Ich hingegen übernehme die Aufsicht über dieses Geschäftsfeld und nehme an den damit verbundenen strategischen Überlegungen teil. Diese Aufgabe ist in meinen Augen ohne Dialog und regelmässige Besuche bei den betreffenden Finanzintermediären undenkbar. So bestand der erste Schritt nach Übernahme dieser Tätigkeit darin, gemeinsam mit Yves Delaporte die grösstmögliche Anzahl unserer Partner zu treffen.

Y D: Als Teilhaber der Holding Privé und durch die zahlreichen Aufgaben, die Denis Pittet seit mehr als 20 Jahren in den Bereichen Recht und Vermögensplanung für die Gruppe wahrnimmt, hat er ein umfassendes Bild und einen tiefen Einblick in die Bank gewonnen. Er bringt ein fundiertes Verständnis der Herausforderungen an unserem Finanzplatz mit, das wesentlicher Bestandteil unseres Dialogs mit unseren Partnern ist. Seine neuen Aufgaben bekräftigen die strategische Bedeutung der unabhängigen Vermögensverwalter für die Lombard Odier Gruppe.

D P: Was das Leitbild des Geschäftsfeldes angeht, so wurden besondere Anstrengungen bezüglich des internen Kontrollsystems (IKS) unternommen. Wir sind auch entschlossen, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland neue Marktanteile zu gewinnen. Die Solidität, die Reputation unseres Unternehmens sowie die Qualität unserer Dienstleistungen und unserer IT-Plattform unterstützen die ehrgeizigen Entwicklungspläne unserer Gruppe.

PdM: Das Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) wird neue Anforderungen und Auflagen für unabhängige Vermögensverwalter mit sich bringen. Wie werden Sie Ihre Partner bei der Anpassung an dieses neue Umfeld unterstützen? Werden Sie insbesondere auf den Schulungsbedarf reagieren, der sich aus diesem Gesetz ergibt?
D P: Schulungen sind und bleiben eine Priorität für unser Unternehmen. So wurden unabhängigen Vermögensverwaltern zahlreiche themenspezifische Seminare zur regulatorischen Entwicklung angeboten, insbesondere auf Spezialgebieten wie der Besteuerung spezifischer Länder, FATCA usw. Im Übrigen sind wir dabei, Schulungshandbücher zu erarbeiten, mit denen wir auf die konkreten Bedürfnisse unserer Partner eingehen können.

PdM: Die Tätigkeit der unabhängigen Vermögensverwalter richtet sich zumeist an eine Nischenkundschaft. Beabsichtigen Sie vor diesem Hintergrund eine Entwicklung Ihrer Geschäftstätigkeit ausserhalb von Genf, also in anderen Städten der Schweiz (insbesondere Zürich), oder im Ausland?
Y D: Unser Team ist in der Schweiz und im Ausland aktiv. Neben unserer historischen Präsenz in der Westschweiz haben wir erhebliche Investitionen in der Deutschschweiz getätigt, die in unseren Augen von strategischer Bedeutung ist. Die Konsolidierung des Schweizer Bankensektors eröffnet für ein etabliertes Institut wie Lombard Odier neue Chancen. In Zürich haben wir uns mit einem zehnköpfigen Team, das im lokalen Umfeld verankert ist, für ein organisches Wachstum entschieden. International sind wir mit speziellen „Desks“ für unabhängige Vermögensverwalter in Singapur, Nassau und Gibraltar vertreten und erwägen neue Entwicklungsmöglichkeiten in London und Luxemburg. Die Bankplattform von Lombard Odier in Europa besteht bereits seit rund 15 Jahren. Der Marktzugang – das heisst der sogenannte EU-Pass – ist ein zentrales Thema für den Schweizer Finanzplatz und logischerweise auch für die unabhängigen Vermögensverwalter. Diesbezüglich müssen wir unsere Partner in der von ihnen gewünschten Form betreuen.

PdM: Mit E-MERGING bot Lombard Odier eine äusserst innovative Lösung an. Warum hat die Gruppe aus der Plattform eine unabhängige Einheit gemacht?
D P:
E-MERGING war ein ideales Schaufenster im virtuellen und vernetzten Raum. Wir sind sehr stolz darauf, die Rolle des Inkubators gespielt zu haben. Allerdings wurde uns bewusst, dass die Unabhängigkeit von E-MERGING, deren Nutzung sich nicht allein auf den Kreis der unabhängigen Vermögensverwalter beschränkt, für die Zukunft der Plattform entscheidend ist. Wir bleiben dennoch ein bevorzugter Partner.

PdM: Dem Finanzplatz wird häufig mangelnde Kreativität vorgeworfen. Könnten sich die unabhängigen Vermögensverwalter als Quelle der Erneuerung erweisen?
Y D:
Die unternehmerische DNA und die Flexibilität der unabhängigen Vermögensverwalter sind erfrischend und unzweifelhaft eine potenzielle Quelle der Kreativität. Die unabhängigen Vermögensverwalter stellen eine Ergänzung zu Depotbanken dar. Wir haben festgestellt, dass viele unserer Partner ihr Geschäftsmodell an den Paradigmenwechsel angepasst haben, der sich am Schweizer Finanzplatz vollzieht. Im neuen Umfeld sind eine kritische Grösse, beträchtliche Ressourcen und eine angemessene Organisation unerlässliche Grundvoraussetzungen. Geografisch gesehen ist festzustellen, dass einige unabhängige Vermögensverwalter bereits an bedeutenden Entwicklungen in Asien, Lateinamerika, Nahost und Europa beteiligt sind. Ihre Widerstandsfähigkeit haben die unabhängigen Vermögensverwalter mit Lombard Odier gemeinsam. Wir verfügen über die Mitarbeiter, Mittel und die Infrastruktur, um sie bei diesem Wandel zu begleiten.

PdM: Welche Entwicklungsschwerpunkte werden Ihres Erachtens in den kommenden Jahren für die unabhängige Vermögensverwaltung besonders wichtig sein? Welchen grossen Herausforderungen wird sie ausgesetzt sein?
Y D: Es bestehen mehrfache Herausforderungen. Zum einen müssen die unabhängigen Vermögensverwalter auf die strengere Regulierung und Aufsicht reagieren; zum anderen müssen sie ihre Kunden im In- und Ausland an sich binden und potenziell ihr Wachstum ausserhalb der Schweiz vorantreiben. In dem äusserst fragmentierten Sektor wird diese Entwicklung nicht ohne Folgen bleiben. Wir können sie diesbezüglich bei ihren Überlegungen unterstützen und ihre Expansionsprojekte fördern.

PdM: Welche Botschaft möchten Sie den unabhängigen Vermögensverwaltern heute mit auf den Weg geben?
D P: Vor allem möchte ich betonen, dass wir trotz der strukturellen Änderungen, die wir seit mehreren Jahren erleben, vollstes Vertrauen in dieses Geschäftsmodell haben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die unabhängigen Vermögensverwalter sich durch eine starke Anpassungsfähigkeit auszeichnen. Zugleich liegt ihr wesentlicher Mehrwert in der Kundenbetreuung. Trotz dieser optimistischen Botschaft darf die Herausbildung dieser neuen, von absoluter Transparenz geprägten Welt nicht vergessen werden. Wir erleben derzeit Änderungen in bislang unbekanntem Umfang, aus denen sich Risiken wie auch Chancen ergeben. In diesem Umfeld werden nur diejenigen wachsen können, die sich durch besonders grosse Agilität und Eigeninitiative auszeichnen.

 Das Gespräch führte Maurice Baudet, Mitherausgeber von Point de Mire, gemeinsam mit Jean-Pierre Michellod.

 

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Mitglieder der Europäischen Union: Belgien: Lombard Odier (Europe) S.A. Luxembourg • Belgium Branch, ein Kreditinstitut, das in Belgien der Aufsicht der Banque nationale de Belgique (BNB) und der Finanzaufsichtsbehörde (FSMA) untersteht; Frankreich: Lombard Odier (Europe) S.A., Succursale en France, ein Kreditinstitut, das in Frankreich im Hinblick auf seine Anlagedienstleistungen der Aufsicht der Autorité de contrôle prudentiel et de résolution (ACPR) und der Autorité des marchés financiers (AMF) untersteht. Niederlande: Lombard Odier (Europe) S.A. • Netherlands Branch, ein Kreditinstitut, das in den Niederlanden der Aufsicht der De Nederlandsche Bank (DNB) untersteht; Spanien: Lombard Odier (Europe) S.A., Sucursal en España, ein Kreditinstitut, das in Spanien der Aufsicht der Banco de España und der Comisión Nacional del Mercado de Valores (CNMV) untersteht; und Grossbritannien: Lombard Odier (Europe) S.A. • UK Branch, wird in Grossbritannien durch die Prudential Regulation Authority (PRA) beaufsichtigt und unterliegt in beschränktem Umfang der Regulierung durch die Financial Conduct Authority (FCA) und die Prudential Regulation Authority (PRA). Nähere Angaben zum Umfang unserer Zulassung und Regulierung durch die PRA sowie unserer Regulierung durch die FCA erhalten Sie von uns auf Anfrage. Die britischen Vorschriften für den Schutz von Kleinanlegern in Grossbritannien sowie der Anspruch auf Entschädigungsleistungen im Rahmen des Financial Services Compensation Scheme gelten nicht für Anlagen oder Dienstleistungen, die von einer ausländischen Person ("overseas person") bereitgestellt bzw. erbracht werden.
Von folgenden Geschäftseinheiten mit Sitz in der Europäischen Union wurde das vorliegende Dokument ebenfalls zur Veröffentlichung genehmigt: Gibraltar: Das vorliegende Dokument wurde von Lombard Odier & Cie (Gibraltar) Limited, einer Gesellschaft, die von der Financial Services Commission, Gibraltar (FSC) zum Bank- und Anlagedienstleistungsgeschäft zugelassen wurde und von dieser reguliert wird, zur Veröffentlichung genehmigt; Spanien: Lombard Odier Gestión (España) SGIC, S.A., eine durch die Comisión Nacional del Mercado de Valores (CNMV) zugelassene und unter deren Aufsicht stehende Portfoliomanagementgesellschaft.
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