Die Nachhaltigkeitsrevolution.

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird gemeinhin mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. Die aktuelle Revolution geht aber weit über diese einzelne, wenn auch sehr wichtige Komponente hinaus. Unsere derzeitigen ökologischen, sozialen und ethischen Modelle müssen sich verändern. Denn die Weltbevölkerung wächst und altert, die natürlichen Ressourcen sind knapp, die Digitalisierung schreitet voran und die Ungleichheiten nehmen zu. Wir müssen deshalb die herkömmlichen Normen in Bereichen wie Transportwesen, Lebensmittelsysteme, Gesundheit, Aus-/Weiterbildung, Datenverwaltung und Infrastruktur grundlegend überdenken.

Alle Länder, Sektoren, Unternehmen und Anlageklassen sind davon betroffen.

Unser Wirtschaftsmodell steht seit einiger Zeit aufgrund weitreichender globaler Herausforderungen unter Druck. Dazu gehören

 Veränderungen der Umwelt aufgrund des Klimawandels;

 der demografische Wandel infolge der Bevölkerungszunahme, der Bevölkerungsalterung und der erhöhten Mobilität;

 die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen, unter anderem angesichts des Bevölkerungswachstums; 

 die zunehmende Digitalisierung und Konnektivität, welche die traditionellen staatlichen, sozialen und Verbrauchermodelle grundlegend verändern;

 die wachsende Ungleichheit, die bereits unsere geopolitische Stabilität untergräbt.

Mehr als jemals zuvor müssen wir uns jetzt verändern, um diese Herausforderungen zu bewältigen.