Lombard Odier legt gemeinsam mit der WHO Foundation einen Philanthropie-Leitfaden zur psychischen Gesundheit (Donor Brief on Mental Health) vor

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Lombard Odier legt gemeinsam mit der WHO Foundation einen Philanthropie-Leitfaden zur psychischen Gesundheit (Donor Brief on Mental Health) vor

In Zusammenarbeit mit der WHO Foundation betritt Lombard Odier neuen Boden und veröffentlicht einen Philanthropie-Leitfaden für Einzelpersonen und Privatstiftungen, die den Wunsch haben, einen sinnvollen Beitrag im Bereich der psychischen Gesundheit zu leisten. Der Leitfaden bietet einen Überblick über den Bereich, seine zentrale Herausforderungen und die Chancen, etwas zu bewirken, sowie sieben Fallstudien über wegweisende Arbeit der Zivilgesellschaft weltweit.

Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen COVID-19-Pandemie ist noch deutlicher geworden, dass die psychische Gesundheit für unser Wohlbefinden und die Bewältigung unseres Alltags entscheidend ist. Sie beeinflusst, wie wir denken, fühlen und uns verhalten. Vielleicht mehr als alles andere ist die psychische Gesundheit wesentlich für unsere individuelle Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben und in ihr mitzuwirken.

Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen COVID-19-Pandemie ist noch deutlicher geworden, dass die psychische Gesundheit für unser Wohlbefinden und die Bewältigung unseres Alltags entscheidend ist

Der Philanthropie-Leitfaden zur psychischen Gesundheit soll allen Philanthropen, die Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen helfen wollen, als nützliche Ressource dienen. „Psychische Gesundheitsprobleme bedeuten unermessliches Leid für die direkt Betroffenen und für ihre Familien. Auf gesellschaftlicher Ebene führen Erkrankungen wie Alzheimer, Depressionen oder Schizophrenie zu unglaublich hohen Kosten. Die erforderlichen Investitionen in psychische Gesundheit mit dem Ziel, hohe finanzielle, wirtschaftliche und menschliche Kosten zu vermeiden, sind vergleichsweise gering. Die derzeitigen Fortschritte in der wissenschaftlichen Forschung sind ermutigend und verdienen unsere volle philanthropische Unterstützung”, konstatiert Anne-Marie de Weck, Stiftungsrätin und Schriftführerin des Stiftungsrats der Fondation Lombard Odier.

Der Philanthropie-Leitfaden zur psychischen Gesundheit soll allen Philanthropen, die Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen helfen wollen, als nützliche Ressource dienen

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass etwa jeder Vierte irgendwann in seinem Leben unter psychischen Problemen oder Drogenmissbrauch leidet, bei drei Viertel der Betroffenen treten diese Probleme bis zum Alter von 24 Jahren auf. Obwohl psychische Probleme weltweit zu den Hauptursachen für Invalidität zählen, werden dafür laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur 2% der globalen Gesundheitsausgaben aufgewendet. Die durchschnittlichen Ausgaben für psychische Gesundheit weltweit werden auf weniger als USD 2 pro Person und Jahr – in Entwicklungsländern weniger als USD 0.25 – geschätzt. Diese Diskrepanz bei der Aufbringung von Mitteln wirkt sich auch auf die Forschung im Bereich der psychischen Gesundheit aus.

Dr. Mark Van Ommeren, Leiter der Abteilung für psychische Gesundheit und Drogenmissbrauch bei der WHO, führt aus, dass „es Grundlagenforschung gibt, die neue, fortschrittliche Massnahmen zum Ziel hat. Es ist allerdings wenig wahrscheinlich, dass diese ohne eine erhebliche, konzertierte Anstrengung bald weltweit verfügbar sein werden. Auf Basis der richtigen Grundlagenforschung könnte mittelfristig sogar die Prävention oder Heilung von Krankheiten wie Schizophrenie möglich werden. In der Zwischenzeit können und sollten wir alles uns Mögliche tun, um zur Minderung des Leids von Menschen mit psychischen Erkrankungen beizutragen, indem wir das Wissen, über das wir heute verfügen, im Bereich der psychischen Gesundheitsversorgung umsetzen.“

Es gibt Grundlagenforschung, die neue, fortschrittliche Massnahmen zum Ziel hat. Es ist allerdings wenig wahrscheinlich, dass diese ohne eine erhebliche, konzertierte Anstrengung bald weltweit verfügbar sein werden

„Psychische Gesundheitsprobleme kosten infolge Invalidität und Produktivitätsverlust die nationalen Volkswirtschaften nicht nur Milliarden Dollar jährlich, sondern sind auch eine allgegenwärtige Hauptursache für soziale Ungleichheit, Invalidität und frühzeitigen Tod. Die psychische Gesundheit stellt für die WHO Foundation seit ihrer Gründung einen prioritären Programmbereich dar. Wir freuen uns, dass die Bedeutung dieses Bereichs aufgezeigt wird und es viele konkrete Beispiele gibt, die zeigen, von welch zentraler Bedeutung finanzielle Unterstützung für Projekte, Programme und bahnbrechende wissenschaftliche Forschung sein kann,“ fügt Prof. Thomas Zeltner, Gründer und Präsident der WHO Foundation, hinzu.

„Die Gründe, Kapital für die psychische Gesundheit zu mobilisieren, sind überwältigend“, kommentiert Dr. Maximilian Martin, Global Head of Philanthropy bei Lombard Odier. „Einmal abgesehen von den wirtschaftlichen und sozialen Kosten psychischer Erkrankungen erhält eine erschütternde Anzahl Menschen, die an einer derartigen Krankheit leiden, heute keine angemessene Behandlung. Emotionale Störungen und Suizide bei Jugendlichen nehmen zu. Daher müssen wir noch energischer vorgehen. Vermögende Privatpersonen können dies durch herkömmliche philanthropische Förderung oder auch über innovative Finanzierungsmechanismen und Impact Investing tun.“

Wohlhabende Personen können sowohl durch traditionelle philanthropische Spenden als auch durch innovative Finanzierungsmechanismen und Impact Investing aktiv werden.

Der Philanthropie-Leitfaden zur psychischen Gesundheit wurde von der Lombard Odier Gruppe in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Beratergremium erstellt und veröffentlicht und ist in englischer Sprache erhältlich. Das Weisspapier kann kostenlos von der Website der Lombard Odier Gruppe heruntergeladen werden.

Der Philanthropie-Leitfaden zur psychischen Gesundheit kann hier heruntergeladen werden.

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